Verl (zog). Ausgerechnet das Spitzenspiel zum Hinrundenende musste Ende des vergangenen Jahres verschoben werden, weil die Verler Dreifachhalle belegt war. Heute wird nachgeholt. Wenn das Schiedsrichtergespann Pohl/Zajac um 17 Uhr anpfeift, stehen sich mit Gastgeber TV Verl (28:2 Punkte) auf Tabellenplatz zwei und Spitzenreiter VfL Herford (29:1) die beiden herausragenden Mannschaften der Handball-Landesliga gegenüber.
„Ich spreche nicht von Druck, aber wenn wir das Ding zu Hause verlieren, haben wir es nicht mehr in der eigenen Hand“, schildert Trainer Robert Voßhans die Verler Ausgangsposition. Auch in dem Wissen, dass es zum Saisonfinale am 11. Mai nicht einfach werden würde, sich die Punkte wieder zu holen, weil in Herford ohne Harz gespielt wird.

Doch auch die Herforder haben die Favoritenrolle im Vorfeld gern an die Verler abgegeben. „Das zeugt ja auch von Respekt vor uns“, weiß Voßhans um die Stärken der bis jetzt noch von keinem Gegner bezwungenen 3:2:1-Abwehr der Gäste, stellt dem aber die eigene Stärke entgegen. „Sie decken das wirklich gut und konsequent. Aber ich glaube nicht, dass Herford schon auf einen Gegner getroffen ist, der soviel individuelle Qualität im Eins-gegen-Eins hat wie wir.“

Entscheidend für Verls Trainer wird sein, welches Team dem Kontrahenten sein Spiel aufzwingen kann: „Schaffen sie es, ihren Abwehrplan durchzubringen oder wir, unseren Angriffsplan durchzudrücken. Das wird interessant“. Das untermauert die Statistik. So hat der TV Verl in 15 Spielen bislang 463 mal getroffen und 350 Tore kassiert. Herford hat bei lediglich 416 erzielten Treffern nur 326 kassiert.

Personell kann der Verler Übungsleiter aus dem Vollen schöpfen, weil sowohl Bastian Fischedick als auch Lennart Voss ihre Infekte auskuriert haben. So konnten sich die Verler mit guten Einheiten auf das Spitzenspiel vorbereiten.
Die Zuschauer erhalten dazu freien Eintritt. Stattdessen wird im Foyer mittels Sparschwein um Spenden für die Jugendarbeit gebeten. Dass die Gäste einiges an Fans mitbringen werden, ist sicher. Schon Mitte Januar in Brockhagen hatte Voßhans bei seiner Spielbeobachtung an die 40 Herforder samt Trommler gezählt.

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