Handball: Landesliga-Spitzenreiter TV Verl landet Last-Minute-Sieg beim TuS Brockhagen und profitiert vom Ausrutscher des VfL Herford.


Verl (kra). Als Bastian Fischedick am Samstagabend 45 Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter sicher zum 32:31 verwandelte, hatte er die besten Aussichten, im Spiel gegen den TuS Brockhagen zum Derbyhelden des TV Verl zu werden. Doch die beiden Handball-Landesligisten trieben ihren dramatischen Schlagabtausch noch auf die Spitze. Als der TuS seinen letzten Angriff ausgespielt hatte, kam er über Rechtsaußen Luke Steinkamp noch zu einem freien Wurf. Doch der ehemalige Harsewinkeler scheiterte an Henri Tigges und der Keeper verschwand in der Verler Jubeltraube

Aber nicht nur die Gastgeber, denen Verls Trainer Robert Voßhans zugestand, „kämpferisch alles gegeben“ zu haben, trauerten dieser ausgelassenen Großchance hinterher. Auf der Tribüne hatten die Spieler des VfL Herford auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters gewartet. Weil sie zuvor mit 26:28 in Senne gepatzt hatten, liegen sie nun nach dem 17. Spieltag schon drei Zähler zurück.

„Leider kannten meine Jungs vor dem Anpfiff das Herforder Ergebnis“, berichtete Voßhans. „Denn die neue Ausgangslage hat sie eher noch nervöser gemacht.“ Der Verler Coach suchte aber nicht nur nach Gründen für die schwache Anfangsphase bis zum 4:5 (10.). Mit dem Deckungsverhalten war er durchgängig nicht einverstanden. „Wir haben keinen Zugriff auf die Brockhagener Angreifer bekommen und vor allem Yannick Sonntag schalten und walten lassen. Aber natürlich hat man auch gemerkt, dass meine Innenblocker unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnten.“

Während Voßhans die 31 Gegentore wurmten, war er mit der Angriffsleistung bis zum 18:17-Pausenstand einverstanden. Wichtig war ihm auch, dass seine Umstellung in der nach dem 23:25-Rückstand (46.) genommenen Auszeit erfolgreich war. „Mit dem siebten Feldspieler haben wir die Partie zum 27:27 durch Johannes Dorow und zum 29:28- durch Lars Jogereit wieder in den Griff gekriegt.“ Allerdings war dem Gast auch das Glück hold. Beim Stande von 29:29 verfehlte Luke Steinkamp mit einem abgefangenen Ball das leere Verler Tor. TV Verl: Greitens/Tigges – Griese (1), Vogt, Fischedick (9/4), Trapphoff (6/2), Dorow (2), Voss (2), Schidetzky (2), Altenau (4), Jogereit (5)Vogler (1), Ra. Voßhans, Schüpping.

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