Handball: Landesliga-Coach Robert Voßhans mahnt, den Vorletzten Everswinkel ernst zu nehmen. Damen können wichtigen Schritt gehen.

Verl (kra). Besser konnte der 17. Spieltag in der Landesliga, Staffel 2, für die Handballer des TV Verl (32:2 Punkte) nicht laufen: Erst leistete sich der VfL Herford (29:5) einen überraschenden Ausrutscher in Senne und dann gelang im Kreisderby beim TuS Brockhagen ein 32:31-Sieg. „Wir haben jetzt eine super Ausgangsposition im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg“, jubelte Robert Voßhans.

Wohl auch deshalb sah der Coach des Spitzenreiters großzügig darüber hinweg, dass seine Mannschaft sich beim Kreisrivalen nur mit Ach und Krach, sprich einem späten Siebenmetertor von Bastian Fischedick und einer finalen Parade von Henri Tigges durchgesetzt hatte. Immerhin nutzte der Coach den nur kämpferisch überzeugenden Auftritt der eigenen Mannschaft und den Strauchler des Titelrivalen zu einer Warnung vor dem Gegner am 18. Spieltag: „Nehmen wir Everswinkel nicht ernst genug, kann es uns ganz schnell so gehen wie den Herfordern letzte Woche.“

Auf dem Papier ist dieser Vergleich schließlich eine klare Angelegenheit: Hier der ambitionierte Tabellenführer mit dem imponierenden Torverhältnis von 522:405. Dort der Tabellenvorletzte, der sich bei 9:25 Punkten und 455:516 Treffern eigentlich schon mit dem Abstieg in die Bezirksliga vertraut machen kann, denn der Rückstand auf den rettenden achten Platz beträgt schon sieben Punkte.

Heiß gemacht auf die Aufgabe an diesem Samstagnachmittag hat Voßhans („Wir haben alles in eigener Hand“) seine Truppe aber nicht nur mit einem Verweis auf die verlockenden Aussichten. „Am Mittwoch waren wir in der Sauna und nicht in der Trainingshalle, denn die letzten Wochen haben spürbar an der Substanz gezerrt und bis Ostern spielen wir ohne Pause durch.“ Fehlen wird bis dahin Routinier Thomas Fröbel. Nur gegen Everswinkel muss Voßhans auf seinen Bruder Rafael verzichten.

Mit von der Partie ist auch Lars Jogereit, obwohl der Abwehr-Mittelmann und Kreisläufer eigentlich die Verler Handballerinnen im Abendspiel beim TuS Möllbergen betreuen müsste. „Kim Sörensen springt ein“, freut sich der Coach des Verbandsligasechsten (12:12) über die Unterstützung durch den seit Monatsanfang auch offiziell wieder (dieses Mal als Jugendtrainer und Koordinator) wieder für den TV Verl tätigen Dänen.

Sollte die Aushilfe so erfolgreich sein wie vor vierzehn Tagen beim 33:25-Sieg gegen den VfL Sassenberg, könnten die Verlerinnen einen großen Schritt zum angestrebten, vorzeitigen Klassenerhalt machen. „Ein Selbstläufer wird das aber nicht“, misst Jogereit die Gastgeberinnen aber nicht an ihrem vorletzten Tabellenplatz sondern an ihren Möglichkeiten: „Denn so schlecht finde ich den Möllberger Kader nicht.“ Fertig werden müsse die eigene Truppe zudem mit dem fehlenden Spielrythmus, der sich aus den „viel zu vielen Pausen im Spielplan“ ergeben würde und den Ausfällen von Marie Therese Foede und Franzi Springer.

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