Verler Männer in Brake um Pflichtsieg und Verler Frauen um Big Points.

Von Uwe Kramme
Kreis Gütersloh. Es läuft bei den Handballern des TV Verl (34:2 Punkte). Nach elf Siegen in Serie geht der Landesliga-Spitzenreiter mit fünf Zählern Vorsprung auf den schwächelnden Verfolger VfL Herford selbstbewusst in das 19. Saisonspiel beim Tabellenletzten TuS Brake II (3:33 Punkte) am heutigen Samstagnachmittag.

„Natürlich ist angesichts der Tabellensituation ein Sieg Pflicht.“ Robert Voßhans macht erst gar keinen Versuch, die Aufgabe zu relativieren. Dabei hält er sie für schwieriger als die letzte Woche locker mit 32:15 gegen den chancenlosen Vorletzten DJK Everswinkel gelöste. „Denn die Braker Reserve ist eine funktionierende Mannschaft. Und im Aufwind, nachdem endlich der erste Saisonsieg gelungen ist und das noch gegen den Stadtrivalen TuS 97 II.“ Außerdem würden mit Routinier Thomas Fröbel (Hüfte) und Daniel Schidetzky (Bänderriss im Fußgelenk) zwei Stammspieler fehlen.

Um sich schon mal damit vertraut zu machen, was den TV Verl nach dem Aufstieg erwartet, hat Voßhans nach der eigenen Partie einen Besuch des Verbandsligaspiel TV Isselhorst gegen Senden am frühen Abend eingeplant. Angesichts der Tabellensituation ist da auch für seinen TVI-Kollegen Stefan Hamsen ein Sieg eigentlich Pflicht: „Zumindest ist das unser erstes Endspiel um den Klassenerhalt.“

Warum zeigt nicht nur der Blick auf die Tabelle, die den TVI (8:28 Punkte) als Vorletzten hinter Haltern (10:24) Ibbenbüren (11:25) und Senden (12:26) ausweist. Auch der Spielplan zwingt die Turner, die aus bislang neun Heimspielen erst einen Zähler geholt haben, zum Erfolg. „Denn in den letzten acht Partien haben wir es noch mit den ersten vier zu tun“, stellt der mit zwei direkten Absteigern und einem Relegationsspiel für den Drittletzten rechnende Hamsen fest.

Immerhin wissen die Turner nach vier ernüchternden Niederlagen in Folge, wo sie anzusetzen haben: „Wir müssen im Angriff deutlich zulegen,“, verlangt Hamsen und erwartet für eine bessere Chancenverwertung auch „eine andere Körpersprache, mehr Einsatz, mehr Überzeugung, mehr Entschlossenheit und ja, nach den letzten Enttäuschungen, meinetwegen auch eine Portion Wut im Bauch.“

Gefordert sei aber auch die eigentlich zuverlässige Abwehr des TVI. „Denn mit Marius Hintze, Jakob Jansson und Till Rotering ist Senden gerade da stark besetzt, wo es bei uns zwickt, im Rückraum“, sagt der TVI-Coach. Respekt habe er aber auch vor dem Sendener Konterspezialisten Lennart Unkel, der zur neuen Saison zum TV Isselhorst zurückkehrt. „Ärgerlich“ findet Hamsen, dass ausgerechnet in diesem so wichtigen Spiel die privat bzw. beruflich verhinderten Marvin Gregor und Benny Martinez fehlen. „Immerhin habe ich für Jonas Wienecke, der sich im Training das Nasenbein gebrochen hat, mit Julian Höcker aus der 2. Mannschaft Ersatz am Kreis und in der Abwehr gefunden.

„Richtig gut“ liegen die Termine an diesem Wochenende auch für Lars Jogereit. Der Kreisläufer des TV Verl ist auch Trainer der Verbandsligafrauen seines Vereins. Die hätten am Sonntag zwar noch kein Endspiel, könnten einen Erfolg beim punktgleichen Tabellensiebten Hesselteich, aber gut gebrauchen, um nicht in den Kampf um den Klassenerhalt hineinzurutschen. „Weniger Passfehler, bessere Abschlüsse und gut auf Marlena Piwecki aufpassen, die beim Hesselteicher Sieg gegen Sassenberg allein elf Tore geworfen hat.“ Jogereit sagt, wo er von seinen jungen Damen eine Steigerung nach der 23:34-Abreibung letzte Woche in Möllbergen erwartet.

Bei den Verler Männern sind zwei weitere Personalentscheidungen gefallen. Torhüter Alexander Greitens wechselt zum Oberligisten SF Loxten. Mit Fynn Schröder schließt sich ein Außenspieler vom Landesligarivalen Altenbeken den Turnern an.

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