Handball: Weil dem TV Verl mit dem 30:21 bei den Sportfreunden Loxten II der 16. Sieg in Folge gelingt, während Verfolger VfL Herford in Münster verliert, ist die Meisterschaft in der Landesliga schon am viertletzten Spieltag entschieden. Aber Meistertrainer Robert Voßhans will jetzt noch mehr.

Von Uwe Kramme

Verl. Die Handballer des TV Verl haben sich am Samstagabend mit dem 30:21-Sieg bei den SF Loxten II bereits am viertletzten Spieltag die Meisterschaft in der Landesliga, Staffel 2, gesichert. „Hier geht es jetzt richtig gut ab“, berichtete Thomas Fröbel von einer fröhlich-ausgelassenen Spontanfeier auf der Tribüne und in den Kabinen der Versmolder Sparkassen-Arena.

Der durch einen Riss in der Bauchmuskulatur schon vor Wochen abrupt ausgebremste Routinier „hätte der Mannschaft zwar gerne in mehr Spielen geholfen“, freute sich aber trotzdem wie Bolle über deren Rückkehr in die Verbandsliga im zweiten Anlauf. „Wie die Jungs das in den letzten Wochen durchgezogen haben, das war einfach beeindruckend“, stellte Fröbel am Samstag nach dem 16. Erfolg in Serie anerkennend fest. „Ich denke, diese Meisterschaft ist hoch verdient und es ist einfach schön zu sehen, welche Entwicklung Spieler wie Frederic Trapphoff, die ich schon in der C-Jugend trainiert habe, genommen haben.“

Ausschlaggebend für den vorzeitigen Erfolg mit nun schon acht Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten VfL Herford ist für Fröbel eine besondere Stärke des TV Verl in dieser Saison: „Wir haben uns immer auf uns konzentriert, nie auf den Verfolger geschaut und vor allem an den drei Trainingsabenden pro Woche immer voll durchgezogen und zwar alle.“

Am Samstag hatte Robert Voßhans allerdings eine Ausnahme gemacht und auf den Verfolger geschaut. „Weil das Spiel des VfL Herford in Münster um 17 Uhr, also genau zu dem Zeitpunkt, als wir in Loxten mit dem Aufwärmen begonnen haben, angepfiffen wurde, wusste zumindest ich immer, dass heute etwas Besonderes passieren kann“, räumte der Meistertrainer ein. Aber wohl auch seine Spieler. „Denn die haben ungewöhnlich nervös begonnen“, erklärte Voßhans, warum es bis zur Pause nur zu einer 12:9-Führung gereicht hatte. „Vor dem Wiederanpfiff habe ich den Jungs dann verraten, dass Herford in Münster zurückliegt und es heute schon passieren kann“.

Die Motivation wirkte: Spätestens als Lars Jogereit das 19:12 (45.) erzielte, war klar, dass die Verler beim Tabellenvierten gewinnen würden. In Münster kam der VfL Herford zwar noch einmal zum 24:24-Ausgleich, aber nicht mehr zum Sieg, der erforderlich gewesen wäre, um das Titelrennen zumindest theoretisch weiter offen zu halten.

„Jetzt fahren wir erstmal nach Hause und feiern im Vereinsraum weiter. Anschließend geht es dann bestimmt noch ins Bielefelder Nachtleben.“ Robert Voßhans hatte auch für die Fortsetzung der Aufstiegsfeier schon einen Plan. Beendet ist für den jungen Coach diese „außergewöhnlich gute Landesligasaison“ aber noch lange nicht. „Ich wünsche mir, dass wir die Serie jetzt auch mit nur zwei Minuspunkten beenden.“ Deshalb kündigte er an: „Nach der Spielpause am nächsten Wochenende wird voll weiter trainiert.“

TV Verl: Dähne/Tigges – Griese (3), Vogt (2), Fischedick (6/2), Trapphoff (4), Voss (2), Altenau (1), Erichlandwehr (3), Jürgenliemke, Jogereit (1), Vogler (6), Schüpping (1), Ra. Voßhans (1).

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