TV Verl vergeigt nach Sieben-Tore-Führung noch mit 24:26 gegen SuS Oberaden

Verl (WB). Trotz seiner Knie-OP erst vor einigen Tagen lässt sich TV Verls künftiger Trainer Hubertus Neuhaus die Heimpartie des Handball-Verbandsligisten gegen SuS Oberaden nicht entgehen: Auf Krücken kommt Neuhaus in die Halle gehumpelt – und sieht eine ganz bittere 24:26 (13:9)-Niederlage gegen die durchaus schlagbar gewesenen Gäste.

Bitter deshalb, weil die Hausherren trotz einer dreimaligen Sieben-Tore-Führung (17:10, 18:11, 19:12) in der zweiten Halbzeit am Ende doch mit leeren Händen dastehen. »Zu dem Zeitpunkt haben uns die Verler regelrecht an die Wand gespielt. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass wir die Partie noch drehen würden«, staunt selbst Alexander Katsigiannis, Oberadens Spielertrainer und Bruder des Erlangener Bundesliga-Torhüters Nikolas Katsigiannis, über die furiose Aufholjagd der Seinen. In der letzten Viertelstunde schmilzt Verls zunächst komfortabler Vorsprung dahin: In der 50. Minute gleicht SuS zum 21:21 aus und hat kurz darauf erstmals die Nase vorn. Zwar kommt der TVV noch einmal auf 22:23 heran. Doch der Tabellenzweite erhöht auf 25:22 (56.) und steht nun endgültig als Sieger fest.


»40 Minuten lang haben wir richtig stark gespielt, mit einer starken 6:0-Deckung und einem starken Torwart. Dann haben wir leider im Angriff zu viele Fehler gemacht und auch zu viel verworfen«, bedauert TV Verls Interimstrainer Thomas Fröbel. Die verballerten Chancen rächen sich: Oberaden nutzt die daraus resultierenden Tempogegenstöße eiskalt. Dazu kommt noch, dass TVV-Keeper Patrick Schmidt seine großartige Leistung im ersten Durchgang (erzielt per Weitwurf sogar selbst einen Treffer zum 6:5) und anfangs der zweiten Hälfte später nicht mehr bestätigen kann. Knackpunkt ist jedoch, dass der jungen Rasselbande gerade in einer kritischen Phase ein Akteur mit Führungsqualitäten fehlt. Oberaden hat so einen: Die erfolgreich abgeschlossene Aufholjagd verdankt SuS nicht zuletzt dem erfahrenen Alexander Katsigiannis. Als ihm am Samstagabend mit einem »Glückwunsch!« zu den zwei Punkten gratuliert wird, antwortet der Coach schmunzelnd: »Das Wort passt schon, denn Glück hatten wir heute wirklich.«

Freilich nicht der TV Verl, für den sich die Situation im Abstiegskampf wieder verschärft hat. »Immerhin haben wir heute bewiesen, dass wir auch Spitzenteams Paroli bieten können«, tröstet sich Robert Voßhans, der Trainerkollege von Thomas Fröbel. Beide müssen noch einmal ran, dann kommt Hubertus Neuhaus.

TV Verl: Schmidt(1) /Greitens - Busche (2), Kreismann (4), Hesse (6), Bode (2), Jogereit (2), Wiese (3), Schott (1), Vogler (3). Erichlandwehr.

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