Schlusslicht klaut Spitzenreiter den ersten Punkt in dessen Halle

Verl (zog). Sie hatten keine Chance und haben sie zu einem Punkt genutzt. Ohne neun verletzte oder kranke Spieler als Schlusslicht zum Spitzenreiter gereist und beim 29:29 (13:12) einen Punkt geholt, auf den wohl auch kühnste Wett-Optimisten in der Handball-Verbandsliga keinen Cent gesetzt hätten. „Das war ein Rieseding und hat eine gewisse Signalwirkung“, lobte Trainer Hubertus Neuhaus die Einstellung, mit der der TV Verl beim Tabellenführer Lit Tribe Germania II gepunktet hat.

Zwar fiel das Verler Team mit nun 10:28 Punkten gegenüber der siegreichen HSG Porta-Westfalica (16:24 Punkte) um einen Zähler zurück, holte aber zum Vorletzten Hüllhorst (11:29) auf.

„Ein Unentschieden war das Ergebnis, das dem Spielverlauf am besten entspricht. Den Punkt haben wir uns auf alle Fälle verdient, das hat auch Lit-Trainer Hampel bestätigt“, freute sich Neuhaus nach der „gruseligen Vorstellung“ der Vorwoche nun darüber, dass seine Mannschaft gezeigt hat, dass sie Handball spielen kann: „Sonst holst du in Nordhemmern nichts. Denn das war deren erster Punktverlust in eigener Halle. Und zur Halbzeit nur zwölf Gegentore zu kassieren, hat vorher auch noch keine andere Mannschaft geschafft.“


Dank der bissig-aufmerksamen Abwehrleistung, basierend auf dem stark haltenden Patrick Schmidt, führten die Verler sogar mit 12:11. „Wir sind, um Kräfte zu sammeln, extra lange in der Kabine geblieben, aber etwas schläfrig in den zweiten Durchgang gestartet“, sah Neuhaus, wie das Team mit 14:17, 15:18 und 20:24 in Rückstand geriet. Doch nach einer Auszeit kämpften sich die Verler Tor um Tor heran. Mit der Aufholjagd zum 27:27 begann die spannende Schlussphase. In der letzten Minute nahm Neuhaus den Torwart vom Feld, Thilo Vogler glich zum 29:29 aus, und in den letzten zwölf Sekunden verteidigten die Verler den Punkt mit letzter Kraft.

Neuhaus lobte vor allem Einsatz und Bereitschaft des um die Brüder Raphael und Ruben Voßhans ergänzten Rumpfteams.

TV Verl: Schmidt/Greitens – Voss (1), Kreismann (7/4), Ra. und Ru. Voßhans, Bruy (4), Reithage (3), Erichlandwehr (3), Bode (1), Jogereit (6/1), Vogler (4)

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