Verl (zog). „Wir haben keine Optionen mehr. Wir haben uns in dieser Saison in so eine schlechte Situation gebracht, dass wir nun fast alle Spiele gewinnen müssen.“ Hubertus Neuhaus, seit dem 1. Februar Trainer des Tabellenvorletzten TV Verl, schätzt die Aussichten im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga sachlich-nüchtern ein. So hilft den Verlern im Heimspiel am Samstag um 17 Uhr gegen den Rangelften (und lediglich rechnerisch noch nicht gesichertem) TSV Hahlen nur ein doppelter Punktgewinn.

Deshalb will Hubertus Neuhaus auch von Rechenexempeln und denkbaren Szenarien wie einer möglichen Relegation als Vorletzter oder im entgegengesetzten Fall einer Relegation als Drittletzter nichts wissen: „Der Rechenschieber blockiert nur. Das einzige, was uns weiterbringt, ist Leistung.“

Um gegen die Gäste aus dem Raum Minden zu bestehen, die im nächsten Jahr mit Sicherheit lieber die kurzen Wege nach Hüllhorst (punktgleich mit Verl) und Porta Westfalica (mit drei Zählern Vorsprung auf Rang 12) hätten, setzt Neuhaus auf seinen großen Kader und Wärme. Der Plan lautet, die Gäste mit Tempospiel durch stets frische Kräfte von der Bank müde zu spielen. „Wir müssen die Hahlener Jungs treiben. Das hätte ja sogar in Steinhagen fast noch geklappt“, verweist Hubertus Neuhaus auf die Aufholjagd von 19:24 zum 27:27-Endstand.


Verzichten müssen die Verler wohl bis zum Ende der Saison auf den erst vor zwei Wochen zurückgekehrten Niklas Ottofrickenstein. Der brach am Dienstag das Training ab, weil die lädierte Schulter doch wieder Probleme bereitete. „Das ist sehr schade, er hatte uns vor allem in der Abwehr sehr geholfen“, sagt Neuhaus. Dass die Defensive wenig zulässt, ist Voraussetzung für Tempospiel. Helfen soll am Samstag das Wetter: „Es wäre schön, wenn es in der Halle warm und stickig ist.“

Für die kommende Saison geht es liga-unabhängig vorrangig darum, den derzeitigen Kader zu halten. Andre Hesse hat angekündigt, in der zweiten Mannschaft spielen zu wollen, Hendrik Schott beginnt ein Studium.

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