Leipzig/Verl (zog). Mit 30 erzielten Toren gegen den deutschen Meister HC Leipzig schafften die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl zum Auftakt der Bundesliga-Vorrunde einen Achtungserfolg.

Für den Sieg in der Halle der Sportoberschule sollte die stattliche Trefferzahl aber nicht reichen, denn die Mannschaft von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans kassierte mit 45 eine erheblich höhere Zahl an Gegentreffern und nahm dabei zwar Anerkennung der gegnerischen und Lob der eigenen Trainer, aber ansonsten nichts Zählbares mit vom dreitägigen Leipzig-Trip.

Das hatten die TVV-Verantwortlichen auch nicht erwartet und verwiesen stattdessen auf viele Erkenntnisse. Zu den positiven gehörte, dass die Mannschaft immer dann stark war, wenn die Angriffskonzeptionen diszipliniert zu Ende gespielt wurden. „Da haben wir auch von den Leipzigern positive Rückmeldung bekommen“, freute sich Ruben Voßhans. Zu den Pluspunkten gehörte auch, dass die Spielerinnen des Altjahrgangs nach den Erfahrungen des Vorjahres längst nicht mehr so aufgeregt und deshalb in der Lage waren, ihr Leistungsvermögen abzurufen. Auch die gute Quote mit acht verwandelten von insgesamt zehn Strafwürfen gefiel dem Verler Trainerduo.


Wenn im Angriff jedoch durch verfrühte Eins-gegen-Eins-Situationen der Ball verloren ging, dann kassierten die Verlerinnen in so nicht gekannter Geschwindigkeit und Wucht Gegenstöße und Treffer aus der zweiten Welle. Vor allem bei zwei Phasen vom 9:7 zum 12:7 und 16:11 zum 19:11 im ersten Durchgang und vom 40:30 zum 45:30 am Spielende. Geführt hatten die Verlerinnen bis zum 4:2, beim 24:16 wurden die Seiten gewechselt. „Bei den Leipziger Kontern hat man die Klasse der Nationalspielerinnen gesehen“, so Voßhans.

Bis auf Neuzugang Mila Peshikj, die trotz der Sprach- und Integrationsschwierigkeiten ins Spielsystem ein ordentliches Spiel machte, trug sich jede TVV-Spielerin in die Torschützenliste ein. Dass nach dem Abpfiff ein paar Tränen flossen, war eher der Erleichterung und dem Abfallen von viel Anspannung geschuldet als ein Zeichen der Enttäuschung. „Wir haben dem Meister 30 Tore eingeschenkt. Das ist mein Fazit“, freute sich Jänicke auf einen schönen Abend mit der Mannschaft in Leipzig. Unterstützt wurde das Gästeteam von mehr als 30 angereisten Fans.

TV Verl: Heidmeier/Gencer/Börschel - Gerloff (1), Hermann (1), Pepping (1), Brüning (1), I. Habig (8/6), Olbina (5), Busert (4), Hölz (1), Peshikj, Poon (4/2), Thiele (4)

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