Verl (zog). Geblockte Würfe, geklaute Bälle (Steals), Torwartparaden, Torwürfe und natürlich Treffer von jeder Position, Zeitstrafen sowieso. Wenn Patrick Arndt auf seinem Laptop das Programm der Firma Sportradar hochfährt, dann wird ein Handballspiel statistisch erfasst. Und die unter dem Namen „Scouting“ zusammengefasste Datenerhebung gehört bei Pflicht-, aber eben auch bei Testspielen der ersten und zweiten Bundesliga bei den Männern und Frauen zum Standard.

Und so war der 29-Jährige auch beim Winter-Cup an allen drei Tagen im Dauereinsatz. Am Freitag hatte der Hammer sein Arbeitsgerät in Gütersloh aufgestellt und für die anderen drei Spielorten Scouts eingesetzt, denn Arndt ist im dritten Jahr als Supervisor für 13 Vereine im Westen verantwortlich. Freie Wochenenden sind deshalb Mangelware. „Nach der Saison und bis zum Beginn der Vorbereitung, da habe ich drei Wochen richtig Urlaub“, sagt Arndt, der das Scouting für die HBL (Handball-Bundesliga, Zusammenschluss aller Bundesligisten) nebenberuflich durchführt. Im Hauptberuf ist Arnd Projektplaner. Für das Handballspielen bleibt bei einem derart vollgestopften Terminkalender („Ich scoute 90 bis 100 Spiele im Jahr“) keine Zeit.

Doch die Tätigkeit, die Patrick Arndt vor Jahren für seinen Stammverein ASV Hamm begonnen hat, entschädigt mit viel Abwechslung und Gänsehautmomenten. „Vom Spiel bekomme ich nur mit, was mein Job ist. Was links und rechts der Bank passiert, sehe ich nicht. Aber bei der WM-Hauptrunde in Köln oder beim Final Four der Champions League, da habe ich Gänsehaut, wenn ich in der Halle bin.“ Voll konzentriert bei der Sache war der 29-Jährige auch das Wochenende über in Verl, eine Viertelstunde vor Anpfiff der Partie wird das Programm gestartet. Die Daten stehen anschließend auf der Homepage der HBL-Bundesliga allen Trainern, aber auch jedem Interessierten zur Verfügung. Den Liveticker gibt es aber nur bei Bundesligaspielen.

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