Dänischer Top-Klub G.O.G Svendborg gewinnt Winter-Cup des TV Verl

Verl(WB). Mit einem Mini-Aufgebot hat sich der TBV Lemgo drei Tage lang durch den Winter-Cup gekämpft, im Finale fehlten dem Handball-Bundesligisten dann aber die Körner. Pokal und Siegerscheck gingen an G.O.G Svendborg, der dänische Erstliga-Tabellenführer setzte sich am Sonntagnachmittag mit 40:33 (19:18) durch.

Die Stimmung unter den 450 Zuschauern in der Sporthalle an der St. Anna-Straße war komplett im Keller, nachdem sie auf der riesigen Leinwand den vergeblichen Kampf der deutschen Nationalmannschaft um WM-Bronze verfolgt hatten. Doch es dauerte nicht lange, da rissen die skandinavischen Gäste aus Svendborg das Publikum wieder zu Begeisterungsstürmen hin. Mit imponierendem Tempohandball warfen sie schnell eine 6:1-Führung heraus. Vor allem gegen die wuchtigen Würfe von Emil Laerke fand der TBV Lemgo kein Mittel, doch angeführt von Nationalspieler Tim Hornke saugten sich die Lipper nach dem 12:16 (23.) Tor um Tor heran.

Nach der Pause blieb Hornke (Schlag auf den Oberschenkel) auf der Bank (TBV-Trainer Florian Kehrmann: »Wir wollten kein Risiko eingehen«), dennoch kam Lemgo beim 20:20 erstmals zum Ausgleich.

Dabei sollte es indes bleiben, denn postwendend zog Svendborg auf 23:20 davon und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Lasse Kronborg nahm nach Spielende den verdienten Siegerscheck in Höhe von 500 Euro sowie einen Pokal entgegen.

»Uns haben einige wichtige Stammkräfte gefehlt, daher war es ein toller Auftritt von meinem dezimierten Kader. Die Jungs haben zusammen gekämpft und alles reingeworfen«, freute sich Florian Kehrmann über den »sympathischen Auftritt« seiner Mannschaft. Mit Timon Mühlenstädt und Rückraumspieler Christian Herz kamen zwei A-Jugendliche zum Einsatz, der 17-jährige Herz erzielte sogar zwei Tore. »Dieses Erlebnis gegen eine dänische Spitzenmannschaft soll er mitnehmen«, so Kehrmann, der darüber hinaus Dani Baijens (»Man hat gesehen, welche Möglichkeiten er hat«) lobte.

Lob gab es auch für den Veranstalter TV Verl. »Das Turnier ist unheimlich gut organisiert. Der Verein und seine Helfer stecken ganz viel Herzblut rein«, sagte der TBV-Coach, der im Grunde schon für das kommende Jahr zusagte: »Wir fühlen uns in Verl ja als Heimmannschaft.« Ein durchweg positives Fazit der dreitägigen Veranstaltung, die Vorrunde am Freitag war wie berichtet an vier unterschiedlichen Orten ausgetragen worden, zog Andreas Guntermann. »Vor allem die 700 Zuschauer am Samstag waren überraschend gut, damit bin ich absolut zufrieden. Ich habe auch schon ein paar Ideen für den Winter-Cup im Januar 2020«, sagte der Handball-Obmann des TV Verl.

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