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Aufgrund eines Rohrbruches sind für heute ALLE Spiele in Verl abgesagt! Wir bitten um Verständnis. Weitere Informationen werden sicher in Kürze folgen.
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Verl (zog). Das erst einmal auffälligste am Samstags-Heimspiel des TV Verl gegen die Zweitvertretung der TSG Altenhagen-Heepen ist die Anwurfzeit: 13.00 Uhr. Grund für das Mittagsspiel ist der Verlegungswunsch der Gäste. Die Bielefelder wollten nicht abends spielen, da dann das Drittligateam der TSG zum OWL-Derby beim TuS Spenge antritt, was Trainer und Spieler der Reserve vor Ort miterleben wollen. Die Bielefelder hatten frühzeitig nach einem anderen Termin gefragt. Der wurde nicht gefunden, Kompromiss war die nach vorn verschobene Uhrzeit.
„Ich find's richtig gut, da kann man nach einem Samstagsspiel mal noch was anderes machen als Sofa", sagt TVV-Trainer Robert Voßhans. Der freut sich nach der knappen 28:29-Hinrundenniederlage nun auf das Gastspiel des Tabellendritten, der durch jüngste die Heimniederlage im Spitzenspiel gegen Handball Bad Salzuflen viel Boden im Aufstiegskampf verloren hat. So hat am viertletzten Spieltag der Spitzenreiter drei und der zweitplatzierte VfL Mennighüffen zwei Punkte Vorsprung.
Von Stefan Herzog
Verl (gl). Es waren keine drei Minuten gespielt, als der in dieser Spielzeit schon von genug Verletzungen gebeutelte Frauenhandball-Oberligist TV Verl einen weiteren Rückschlag hinnehmen musste: Leni Herrmann sprang von Rechtsaußen ab, landete auf dem Fuß der Gegnerin und verletzte sich am rechten Knöchel.
Das Team schien geschockt, vergab den Siebenmeter, legte dann aber eine erste Halbzeit hin, die es auf diesem Niveau lange nicht gegeben hat und auch lange nicht mehr geben dürfte. Denn Gegner und Kreisrivale SpVg Steinhagen, der ein mit 17:20 verlorenes Donnerstags-Nachholspiel gegen Union Halle in den Knochen hatte, erzielte bis zum Pausenstand von 9:1 lediglich ein Tor und das per Siebenmeter.
Mit herausragender Abwehrarbeit, angeführt von Karoline Scheck und mit einer überragend haltenden Ece Gencer dahinter, ließ die Verler Defensive das erste Feldtor der von Christian Blankert lautstark trainierten Gäste erst nach 31:12 Minuten zu.
Verl (zog). Nach dem laut Trainer Matthias Foede „dringend nötigen" Durchschnaufen in der vergangenen Woche steht für Frauenhandball-Oberligist TV Verl nun als Gegensatz eine ungewohnte Englische Woche auf dem Spielplan. Grund ist das Nachholspiel bei Everswinkel Il am kommenden Mittwoch.
Doch zuerst einmal empfängt der Tabellendritte am morgigen Sonntag um 18 Uhr in eigener Halle die SpVg Steinhagen zum Kreisderby. Umso wichtiger ist für den personell zuletzt arg gerupften Verler Kader, dass sich mit Carlotta Busert, Ellen Poon, Olivia Mersch und Nele Fortmeier vier Langzeitverletzte endgültig zurückgemeldet haben. „Da gilt es allerdings im Hinblick auf die drei Spiele in sechs Tagen, die anstehende Belastung zu dosieren", wird Foede weiterhin auch auf die drei A-Jugendlichen Melina Voss (Rückraum), Marlene Landwehr (Außen) und Kim Hollmann (Kreis) zurückgreifen.
Das torarme Hinspiel war lange Zeit offen, bis sich die da noch normal besetzten Verlerinnen von 16:16 auf 19:16 absetzten und mit 23:20 gewannen. „Das war 50 Minuten auf Augenhöhe", erinnert sich Foede.
Verl (zog). Das Ergebnis von 29:19 (14:9) für Gastgeber VfL Mennighüffen war am Ende deutlich, doch vom Adjektiv „erwartungsgemäß" will Robert Voßhans, Trainer des unterlegenen TV Verl nichts wissen. „Wir fahren da doch nicht hin und erwarten, mit zehn Toren zu verlieren. Auch nicht, wenn wir als Tabellenletzter beim Zweiten antreten*, war der Trainer entsprechend zufrieden mit dem Spielauftakt, den sein Team bis zum 7:7 und Mennighüffener Auszeit in der 18. Minute offen und gleichwertig gestaltete.
Dabei musste das Liga-Schlusslicht der Handball-Oberliga am Samstag kurzfristig auch noch auf Mittelmann Paul Vogt (beruflich) und Rückraumspieler Lennart Voss (Magen-Darm-Infekt) verzichten, sodass für die drei verbliebenen Rückraumspieler Thilo Vogler, Lars Jogereit und Moritz Altenau nur der A-Jugendliche Simon Hartkämper von der schmal besetzten Bank für Entlastungen zur Verfügung stand.
Verl (zog). Die Ausgangslagen könnten unterschiedlicher nicht sein.
„Mennighüffen wittert nach dem Sieg über Spitzenreiter Salzuflen Morgenluft im Titelkampf", sieht Robert Voßhans, der mit dem TV Verl den Tabellenletzten der Handball-Oberliga trainiert, den heutigen Gastgeber in der klaren Favoritenrolle.
„Sie sind überragend besetzt, mit viel Regionalligaerfahrung", weiß Voßhans, dass bei den Gastgebern schon vieles schlecht laufen und bei seinem Team alles klappen müsse, um Punkte zu entführen. Dass heute auch der mit Mennighüffen punktgleiche Tabellenzweite Altenhagen-Heepen Il den um einen Zähler (33:9) besseren Spitzenreiter Salzuflen empfängt, sorgt für eine weitere Motivationsspritze der noch bis Saisonende vom einst in Verl als Spieler aktiven Jasmin Baltic trainierten Mennighüffener.
