Handball: Rietbergerinnen wahren Chance auf Landesligaverbleib mit Sieg gegen WTV.

Kreis Gütersloh (kra). Mit dem 24:15-Sieg gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Wiedenbrücker TV haben die sich die Handballerinnen der HSG Rietberg/Mastholte die Chance offen gehalten, über den Einzug in die Abstiegsrunde der Tabellensiebten in den vier Landesligagruppen doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Allerdings sind die Aussichten nicht allzu groß. Der aktuelle Tabellensiebte VfL Brambauer hat bei 19:21 Punkten nämlich noch zwei Spiele auszutragen, während die Rietbergerinnen nur noch die Gelegenheit bei ETG Recklinghausen am Samstag haben, um ihre 19:23 Punkte zu verbessern. Gegen den WTV ließ das Team von Trainer Frederik Brandt nichts anbrennen und setzte sich über die 14:10-Pausenführung ungefährdet durch. Theresa Bergmeier überzeugte dabei mit sechs Treffern. Auf Seiten des WTV gefielen Marie Schwarz mit vier und Carla Brinkschnieder mit drei Treffern.

Der TV Verl II entledigte sich mit einem 29:14-Sieg gegen den TuS Ickern der letzten Abstiegssorgen und geht mit 23:17 Punkten als Tabellenfünfter in die beiden letzten Saisonspiele. Dabei zahlte sich der Einsatz der aus der 1. Mannschaft abgestellten Ellen Poon und Sina Pepping aus, denn die erzielten wie die nicht minder erfahrene Jasmin Zimmermann je vier Tore. Beste Werferin war Louisa Görlich mit sechs Treffern.

Frauenhandball: Landesligist TV Verl II nach Sieg in Rietberg vor dem Klassenerhalt.

Kreis Gütersloh (kra). Mit dem 26:19-Sieg bei der HSG Rietberg/Mastholte haben die Handballerinnen des TV Verl II am Sonntag in der Landesliga, Staffel 3, einen großen Schritt zum Klassenerhalt geschafft. „Aber das Ergebnis hörst sich deutlicher an, als es der Spielverlauf war“, schränkt Julian Schüpping ein. „Wir haben zwischenzeitlich mit 6:9 zurückgelegen und mussten uns erst in der Abwehr erheblich steigern, um über das 10:10 zur Pause zum 18:11 vorentscheidend davonziehen zu können.“

Ausgezahlt hat sich für Schüpping dabei, dass die Reserve durch Ellen Poon (3 Tore) und Sina Pepping (2) aus dem Verbandsligateam sowie durch Cosma Griwodz (4) aus der A-Jugend verstärkt wurde. Wichtig war für den Coach zudem, dass mit Alicia Lippmann (5/5) und Jasmin Zimmermann (3) zwei weitere erfahrene Spielerinnen bei diesem „wegen des Harzverbotes schwierigen Spiels für uns“ ablieferten.

Poon und Pepping sollen auch am nächsten Samstag wieder eingesetzt werden, wenn gegen den Tabellenelften TuS Ickern ein weiterer Pflichtsieg her muss, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern. „Griwodz steht dann allerdings wegen eines Aufstiegsspiels ihrer A-Jugend nicht zur Verfügung“, kündigt der Coach an.

Kreis Gütersloh (zog). Auch „dreckige Siege“ bringen zwei Punkte. Entsprechend froh verbuchten die Trainer Julian Schüpping und Christian Bunkenburg den nicht eben glänzend herausgespielten 28:27-Heimerfolg der Verler Reserve über TV Mengede. Bei nun 17:17 Punkten belegt der TV Verl II fünf Spieltage vor Saisonende Platz neun in der Frauenhandball-Landesliga, Staffel 3. Bei voraussichtlich sechs Absteigern wäre das der erste Nicht-Abstiegsrang.

Gegen die Gäste aus Dortmund hatten die Verlerinnen zu Beginn des zweiten Durchgangs scheinbar sicher mit 19:12 geführt. Dabei hatte sich auch die bis Ostern noch in der B-Jugend spielende Cosmah Hannah Griwodz mit sechs Treffern ausgezeichnet. Nachlassende Aufmerksamkeit auf Verler Seite ließen den Tabellenzehnten erst bis auf 19:17 herankommen und dann von 22:18 auf 22:22 ausgleichen. Von da an ging es Tor um Tor und letzten Endes war es Torfrau Judit Esken, die mit einer Glanzleistung die Punkte für Verl II festhielt.

In der Staffel 2 verlor die TSG Harsewinkel bei SuS Neuenkirchen mit 20:28 (11:14). Aufgrund vieler Verletzungsausfälle kassierte die auf den vorletzten Platz zurückgefallene Mannschaft in den vergangenen acht Spielen sieben Niederlagen. Gegen Neuenkirchen standen nur zehn Spielerinnen im Kader. Bis zum 8:7 hielt die TSG mit, die in Laura Studt (7) und Lioba Dammann (6) ihre besten Torschützinnen hatte.

Kreis Gütersloh (kra). Mit dem 28:27 (17:12)-Zittersieg gegen den TV Mengede sind die Handballerinnen des TV Verl II in der Landesliga, Staffel 3, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gegangen. Mit nun 17:17 Punkten hat der Tabellensechste zwei Zähler Vorsprung auf den VfL Brambauer, der fünf Spieltage vor dem Saisonende als Siebter die Gruppe der sechs Teams anführt, die aktuell absteigen müssten.

„Warum haben die das bloß so spannend gemacht?“, fragte sich am Samstag nicht nur Lars Jogereit, der Coach des Verler Verbandsligateams, als Zuschauer. Tatsächlich hatten die Reservistinnen nach dem 17:12 zur Pause auch noch das 19:12 vorgelegt, ehe nicht mehr viel zusammenlief. Umso größer war die Erleichterung, als Ilka Habig nach dem Ausgleich der Gäste zum 27:27 (55.) mit ihrem achten Treffer per Siebenmeter für die Entscheidung gesorgt hatte (57.) und die letzten fast vier Minuten torlos zu Ende gegangen waren. Neben Habig überzeugte Cosma Griwodz mit sechs Treffern. Jeweils dreimal erfolgreich waren Offele, Karch und Fortmeier.

Kreis Gütersloh (kra). Als die Handballerinnen des TV Verl II im Landesligaspiel beim TV Werne in der 49. Spielminute mit 15:20 in Rückstand gerieten, sahen sie schon wie die sicheren Verliererinnen aus. Nachdem Lina Bartel, Ilka Habig und Alicia Lippmann mit drei Treffern auf Reihe die Partie zu einer 23:22-Führung gedreht hatten, schien die Verbandsligareserve eine Minute vor Schluss sogar noch für beide Punkte in Frage zu kommen. Dass es letztendlich beim Tabellendritten ein 23:23 gab, entsprach indes dem wechselhaften Spielverlauf. Mit jetzt 13:11 Punkten belegen die Verler Reservistinnen, die ihre besten Werferinnen in Karoline Schreck (5/2) und Ilka Habig (4) haben, den 5. Tabellenplatz.

Kreis Gütersloh (gl). Der dünne Kader gab den Ausschlag bei der 24:26 (15:13)-Auswärtsniederlage des TV Verl II beim TuS Ickern in der Frauenhandball-Landesliga 3. Zwar kämpfte sich das von Christian Bunkenburg trainierte Team nach Startschwierigkeiten mit 7:10-Rückstand gut in die Partie zurück und lag beim Seitenwechsel mit 15:13 vorne. Diese Führung baute die Verler Verbandsligareserve beim 18:15 sogar auf drei Tore aus. Doch kurz darauf verletzte sich Ilka Habig. „Dadurch fehlten im Angriffsspiel gerade im Rückraum die Alternativen“, sagte Bunkenburg. Mit solider Abwehrleistung hielten die Gäste die Partie noch lange offen. „Am Ende hatten wir nicht das Glück auf unserer Seite, um das Spiel für uns zu entscheiden“, bilanzierte der Trainer. Das letzte Spiel des Jahres steht am Samstag, 16. Dezember, in eigener Halle gegen die ETG Recklinghausen auf dem Programm

Ebenfalls mit nur kleinem Kader nach Everswinkel gereist, kassierte die TSG Harsewinkel in der Staffel 2 eine derbe 14:31 (6:11)-Abfuhr bei der Oberligareserve der DJK Everswinkel. Jeweils vier Treffer erzielten Katharina Roggenland, Lioba Dammann und Laura Studt. Am Samstag, 16. Dezember hat die Mannschaft von Lutz Wilhelm im letzten Spiel des Saisonteils 2023 die Gelegenheit, die Pluspunkte sechs und sieben einzufahren, wenn der Tabellensiebte BSV Roxel in der Harsewinkeler Dreifachhalle antritt.

Verl (zog). Mit einem 7:0-Blitzstart legte die zweite Mannschaft des TV Verl die Basis zum ungefährdeten Derbysieg über die HSG Rierberg-Mastholte in der Frauenhandball-Landesliga, Staffel 3.

„Die Abwehr stand die erste Halbzeit über sehr stabil“, sagte Julian Schüpping, der die Verler Reserve-Vertretung gemeinsam mit Christian Bunkenburg trainiert. In den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs wackelte die Defensive der Gastgeberinnen, und die Gäste der HSG Rietberg-Mastholte kamen aus diesem Grund auf 15:13 heran. Doch gestützt auf die erneut starke Leistung von Torfrau Judit Esken fingen sich die Gastgeberinnen aus der Ölbachgemeinde wieder und zogen auf 23:17 (52. Minute) und 27:19 (57.) davon.

Verl (zog). Zum Start in die Saison der Landesliga, Staffel 3, haben die Handballerinnen des TV Verl II am Samstag mit sehr kleinem Kader aufgrund vieler angeschlagener Spielerinnen beim 23:23 (12:12) gegen die Oberligareserve des SV Teutonia Riemke einen Punkt erkämpft.

„Die Spielerinnen, die da waren, haben das überragend gemacht und bis zum Umfallen gekämpft“, lobte Lars Jogereit, der das Team zwei Jahre lang trainiert hatte und interimsweise auf der Bank saß, bis ein Nachfolger oder Nachfolgerin gefunden ist, die Moral der Mannschaft. Denn die Verbandsligareserve musste unter anderem auf beide Stammtorhüterinnen verzichten.

Gegen den Staffelwechsler hielten die Verlerinnen das Spiel die ganze Zeit lang offen, weil sie den Kampf bis zur letzten Sekunde annahmen und sich so mit dem verdienten Punkt belohnten.

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