Verl (gl). Die zweite Frauenhandballmannschaft des TV Verl hat die Saison als Vizemeister der Landesliga beendet. Dabei hat sich die Mannschaft von Trainer Lars Jogereit die schlechteste Saisonleistung mit dem 23:25 gegen den Dritten HT SF Senne bis zuletzt aufbewahrt.

Ab der 50. Minute rissen sich die Verlerinnen zusammen und verkürzten den 13:8-Rückstand bis auf 22:23. „Aber letztendlich war die Niederlage verdient. Sie schmälert die Leistung der gesamten Saison aber kein bisschen“, war der Trainer stolz auf sein Team, das noch vor gut zwei Wochen die stolze Serie von neun Siegen des souveränen Meisters TSV Oerlinghausen beendet hatte.

Die Abstände an der Tabellenspitze sind deutlich: Oerlinghausen steigt mit sieben Zählern Vorsprung in die Verbandsliga auf, Verls Reserve hat als Vize trotz der Niederlage im Saisonfinale fünf Punkte Differenz zum Dritten Senne.

Kreisnachbar TSG Harsewinkel hatte bereits Ende April das letzte Saisonspiel und das Ziel mit dem Klassenerhalt erreicht. Für Moritz Schneider übernimmt zur neuen Spielzeit Lutz Wilhelm das Traineramt bei der TSG.

Verl (kra). Trotz der 23:25-Niederlage im letzten Saisonspiel gegen HT Sf Senne beendeten die Handballerinnen des TV Verl II (29:11 Punkte) die Serie als Vizemeister hinter dem TuS Oerlinghausen ((36:4).

„Das ist ein schöner Erfolg für dieses junge Team, nachdem wir in den letzten Jahren immer um den Klassenerhalt kämpfen mussten“, freute sich Trainer Lars Jogereit. Gegen den Rangdritten Senne (22:16) brockten sich die Verlerinnen direkt nach der Pause den vorentscheidenden Rückstand ein, als sie von 12:15 auf 13:18 zurückfielen und bis zum 16:21 (50.) zunächst nicht näher herankamen. Adeline Schmidt verkürzte mit ihrem vierten Treffer zwar noch auf 23:24 (59.) doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Beste Verler Werferinnen waren neben Schmidt noch Mersch (5), Offele (3) und Lippmann (3).

Verl (kra). Die 1. Halbzeit des Spitzenspiels in der Handball-Landesliga der Frauen verlief wie erwartet: Der TSV Oerlinghausen führte beim TV Verl II klar mit 11:6. In der 2. Halbzeit wurde der Tabellenführer aber aus den schönen Träumen von einem vorzeitigen Titelgewinn gerissen. Die abwehrstarken Gastgeberinnen ließen nur noch sechs Treffer zu, kamen mit dem 14:14 durch Leni Hermann in der 41. Minute erstmals zum Ausgleich und setzten sich dann durch eine „starke Mannschaftsleistung“ wie Ruben Voßhans, der Coach der Verler Oberligafrauen befand, ebenso sicher wie verdient mit 25:17 durch.

Nach der Niederlage war in den sozialen Medien davon die Rede, dass der TV Verl seine zweite Mannschaft extra aufgerüstet hätte. „Stimmt nicht“, hielt Voßhans dagegen. Weitzel, Hermann und Strohmeier fallen unter die U21-Regel und können sich nun einmal nicht in der ersten Mannschaft fest spielen. Und Ilka Habig, die auch schon Oberligaerfahrung hat, ist gerade aus der A-Jugend herausgekommen.“ Voßhans hatte zwar Verständnis für die Enttäuschung der Oerlinghausenerinnen, stellte aber auch die Grundsatzfrage: „Wie kann es sein, dass sich ein bislang so souverän auftretender Titelaspirant von unseren Zwanzigjährigen besiegen lässt.“

Verl (zog). Frauenhandball-Landesligist TV Verl II setzte seiner Englischen Woche mit dem Sieg über Spitzenreiter TSV Oerlinghausen am Samstag die Krone auf.

Mit dem 25:17-Heimsieg und 6:0-Punkten innerhalb von acht Tagen rückte das Team von Lars Jogereit dem Tabellenführer mit nun vier Punkten Rückstand näher auf die Pelle. Allerdings müssten die „Bergzicken“ in drei Spielen noch vier Minuspunkte kassieren und Verl seine letzten beiden Spiele gewinnen, um den TSV noch einzuholen.

Den Sieg über den Spitzenreiter, mit dem sich die Verlerinnen den direkten Vergleich sicherten, hatte die Oberligareserve ihrem breiten Kader zu verdanken. Der wurde von Nina Strohmeier, Michelle Osmers und Marie-Sophie Weitzel aus der ersten Mannschaft ergänzt. Ein Extra-Lob erhielt Ilka Habig. Die 18-Jährige klaute als Vorgezogene in der 5:1-Abwehr im zweiten Durchgang viele Bälle. „Dadurch konnten wir Oerlinghausen kaputt laufen.

Handball: Frauen-Landesligist TSG Harsewinkel gewinnt dank eines treffsicheren Rückraums das Derby gegen den TV Verl II mit 32:30. Der Verlierer bleibt auf Rang zwei.

Von Gregor Winkler

Harsewinkel. Beide Trainer mussten gleich mehrfach auf die Anzeigetafel blicken, um dann staunend und einhellig zu verkünden, dass sie eine derart hohe Trefferzahl ihres jeweiligen Teams in dieser Saison noch nicht erlebt hatten. Die TSG Harsewinkel hatte soeben den TV Verl II im Derby der Frauenhandball-Landesliga mit 32:30 (15:17) besiegt.

Natürlich ärgerte sich der Verlierer. Aber Verls Coach Lars Jogereit tröstete sich immerhin damit, dass es „ein richtig gutes Landesligaspiel“ gewesen sei. In der Tat bot die Partie Tempo und Kampf – aber auch reichlich technische Fehler. Der Spannung taten die kleinen Patzer keinen Abbruch, vielleicht sogar im Gegenteil.

Es waren nämlich etliche Verler Abspielfehler, die nach der Pause dafür sorgten, dass die TSG nicht nur im Geschäft, sondern am Drücker blieb. Harsewinkels Coach Moritz Schneider ließ eine „verkappte“ 6:0-Deckung spielen, aus der vor allem die halbrechte Abwehrspielerin Carolin Strotmann immer wieder weit nach vorne preschte, um die Räume der jeweiligen Verler Halblinken zu stören. „Caro ist eigentlich Außenspielerin. Ich habe sie in der vergangenen Woche per Crashkurs umgeschult“, plauderte Schneider aus der Vorbereitung.

Handball: Frauen-Landesligist TV Verl II festigt 2. Tabellenplatz mit klarem Sieg.

Verl (kra). Die Handballerinnen des TV Verl II haben ihr erstes Rückrundenspiel bei der Spvg. Versmold am Samstag mit 25:19 gewonnen und mit nun 18:6 Punkten den 2. Tabellenplatz in der Landesliga hinter Spitzenreiter TSV Oerlinghausen (18:2) gefestigt. Ambitionen auf die Vizemeisterschaft oder gar die Absicht, jetzt den Aufstiegsaspiranten anzugreifen, mochte Lars Jogereit aber weder aus diesem ebenso deutlichen wie verdienten Erfolg noch aus den bislang konstant guten Leistungen ableiten: „Das war erst das erste Rückrundenspiel. Es ist noch viel zu früh für Prognosen.“

Für den vorsichtigen, immer mit Rückschlägen für seine junge Truppe rechnenden Trainer war etwas anderes viel wichtiger: „Die Versmolderinnen sind deutlich besser, als es ihr letzter Tabellenplatz vermuten lässt. Gerade im Rückraum ist das Team gut besetzt.“

Verl (zog). „Nicht schön, aber erfolgreich.“ So kommentierte Trainer Lars Jogereit den 25:19 (12:10)- Arbeitssieg des TV Verl II bei der SpVg Versmold in der Frauenhandball-Landesliga.

Grundlage für den siebten Saisonsieg, mit dem die Oberligareserve Tabellenplatz zwei verteidigte, war wieder einmal die Abwehr. „Da haben wir gut gearbeitet und hatten mit Judit Esken eine überragende Torfrau, obwohl die sogar leicht angeschlagen war“, so Jogereit. Im Angriff leisteten sich die Gäste verfrühte Abschlüsse. Entscheidend ab setzte sich das TVV-Team mit dem Lauf vom 18:19 zum 18:23. Die A-Jugendlichen Carlotta Busert und Lina Bartel ergänzten den Kader. Neben Torfrau Anna Werneke (Quarantäne) fehlte die privat verhinderte Außenspielerin Alexandra Karch.

„Wenn Spitzenreiter Oerlinghausen Punkte abgibt, sind wir da. Aber das sehe ich noch nicht. Dies war das erste Rückrundenspiel“, hält Jogereit den Ball flach. Haupttorschützin war Adeline Schmidt (8/1)

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Das Derby in der Frauenhandball-Landesliga war am Wochenende das einzige höherklassige Spiel im Südkreis Gütersloh. Die umkämpfte, spannende Auseinandersetzung zwischen der Oberligareserve des TV Verl und der TSG Harsewinkel zeigte den gut 50 Zuschauern, dass es sich gelohnt hatte, in die Verler Dreifachhalle zu kommen, die sie nur unter Einhaltung der 2G+ Regel betreten durften.

Etwas Beigeschmack blieb dennoch beim 22:21 (10:9)-Sieg der damit auf Tabellenrang zwei vorgerückte, aber nur verhalten jubelnden Gastgeberinnen.
Denn die Gäste aus Harsewinkel wollten die Partie gern verlegen: „Ich hatte mehrere Spielerinnen, die direkt aus der Quarantäne gekommen sind“, sagte Trainer Moritz Schneider. „Für mich war das von TSG-Seite kein offizieller Antrag auf Verlegung. Darüber hätte man reden können“, wiederholte auf Verler Seite Trainerkollege Lars Jogereit. Offensichtlich wurde an diesem Fall, dass der westfälische Verband, bei allem nachvollziehbaren Bestreben, die Saison fortzusetzen, die Vereine derzeit mit dem schwarzen Peter in den Händen allein lässt. Weil es keine klare Regelung gibt, wird riskiert, dass das Verhältnis der Clubs, wenn der eine verlegen will und der andere nicht, erheblich leidet. Am Sonntag war das Verler Aufgebot letztendlich mit 16 und auch der Harsewinkeler Kader mit 15 Spielerinnen üppig besetzt.

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Mit über 3.000 Mitgliedern und etwa 30 verschiedenen Sportarten ist der TV Verl der größte Sportanbieter in Gütersloh.

Informationen zum umfangreichen Angebot des Gesamtvereines findet ihr auf der Vereinshomepage www.tv-verl.de

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