Handball: Die Frauen des TV Verl besiegen den TSV Oerlinghausen mit 27:26.

Verl (geis). Die Handball-Frauen vom TV Verl gewinnen ihr Heimspiel in der Verbandsliga gegen den TSV Oerlinghausen mit 27:26, machen sich dabei aber selbst das Leben schwer. „Kämpferisch und von der Teamleistung her war das gut, wir haben uns aber viel zu viele Unkonzentriertheiten geleistet“, sagt Trainer Simon Dreier. Insbesondere die etwas schwächere Phase seines Teams unmittelbar vor der Halbzeitpause, hat dem Übungsleiter nicht gefallen.

„Wir führen mit 17:14, gehen aber mit 17:18 in die Kabine. Das war vollkommen unnötig.“ Auch kurz vor Ende der Begegnung, es stand 27:25 für den TVV, leistete sich Dreiers Truppe trotz Führung zu schnelle eigene Abschlüsse. Oerlinghausen hätte das beinahe noch bestraft, kam aber nur noch auf ein Tor heran. Generell hätte der Sieg des TV Verl auch durchaus höher ausfallen können.

„Wir haben zahlreiche gute Chancen nicht genutzt“, kritisiert Dreier. Unter anderem haben sowohl Karoline Scheck als auch Marie Therese Foede Siebenmeter vergeben – in Summe landeten nur fünf von neun Versuchen im Tor. „Ich will aber auch nicht zu viel meckern“, lenkt Dreier ein. „Es war ein verdienter Sieg, den man nur etwas klarer hätte herausspielen können.“

TV Verl: Fortmeier (4), Hermann, Dargel (2), Mersch (1), Foede (1), Dreier (2), Hoelz (4), Gencer, Korek (2/1), Pepping (4), Leers, Meierfrankenfeld, Scheck (7/4).

Verl (zog). Seit dieser Woche leitet der am 26. Oktober von seinem Indonesien-Aufenthalt für die Pater-Noldus-Stiftung zurückgekehrte Robert Voßhans wieder das Training beim Handball-Landesligisten TV Verl. Während Voßhans in anstrengenden Wochen viele Eindrücke sammelte, baute der von Matthias Foede angeleitete Tabellenführer mit zwei Siegen seine makellose Bilanz auf 12:0-Zähler aus.

Die optimale Startbilanz will Voßhans, der sich wegen zwölfstündiger Zeitverschiebung bei den zwei verpassten Spielen die Nacht am Liveticker um die Ohren schlug, nun am Sonntag beim SC Münster 08 fortsetzen. „Es gibt schönere Termine als Sonntagnachmittag in Münster, aber für uns ist es eine gute Einstimmung auf die kommende Woche. Da empfangen wir auch am Sonntag die ebenfalls noch verlustpunktfreie zweite Mannschaft des TuS ‘97 Bielefeld-Jöllenbeck“, sagt Robert Voßhans.

Mehr zu schaffen als der Sonntag machen dem Trainer da schon die krankheitsbedingten Ausfälle von Johannes Dorow, Paul Vogt und Marcel Erichlandwehr. Noch zu früh kommen die Einsätze für die lange verletzten Jonas Wagner und Niklas Janzen. So bleibt die Stammbesetzung, die auch bisher die Grundlage für die sechs Siege schuf. Weil der junge Torwart Henri Tigges privat verhindert ist, steht Routinier Johnny Dähne als zweiter Keeper bereit.

„Wach sein in der Rückwärtsbewegung und wach sein in der Defensive“, benennt Verls Trainer die Voraussetzungen für einen Sieg, denn die Münsteraner schalten zum einen schnell um und werfen andererseits mit ihren laut Voßhans „angstbefreiten Rückraumspielern“ aus allen Lagen aufs Tor. „Wir müssen griffig sein“, fasst Robert Voßhans zusammen.

Verl (zog). Es ist immer eine Frage des Blickwinkels: In der Tabelle der Handball-Verbandsliga, Staffel 1, sind der TSV Oerlinghausen mit 6:4-Zählern auf dem geteilten vierten Platz und Gastgeber TV Verl (5:3-Punkte, Rang sechs) genauso eng beieinander wie die beiden Sporthallen, die nur 15 Kilometer voneinander entfernt sind. Das lässt ein enges Nachbarduell am Samstag um 19 Uhr in der Verler Sporthalle vermuten.

Doch der Blick auf die vergangenen Spiele sieht die Verlerinnen vorn, denn das Team von Simon Dreier hat zuletzt zwei Siege in Folge gefeiert, während Oerlinghausens „Bergzicken“ am vergangen Sonntag gegen das bis dato punktlose Schlusslicht Ahlener SG die zweite Niederlage in Folge kassiert haben. „Sie werden auf Wiedergutmachung aus sein“, erwartet TVV-Trainer Simon Dreier einen hochmotivierten Gegner, der seine Qualität mit drei Siegen zum Auftakt gezeigt habe.

„Aber wir wollen auch unseren Trend fortsetzen“, hat der Oberligaabsteiger mit 4:0-Punkten Selbstvertrauen aufgebaut. Die Trainingsbeteiligung war krankheitsbedingt zuletzt durchwachsen, dafür sind aber bis auf Ellen Poon (Außenbandriss am Knöchel) heute alle Spielerinnen einsatzbereit.

Handball-Verbandsliga

Verl (geis). Die Stimmung bei den Handball-Frauen des TV Verl ist gut. Dazu gibt es auch allen Grund, schließlich gewann der Verbandsligist seine vergangenen beiden Partien und konnte in der Tabelle einen guten Sprung machen. „Die Tendenz ist durchaus positiv“, sagt auch Trainer Simon Dreier, um dann stolz festzustellen: „Die letzten Ergebnisse zeigen, dass das, was wir im Training machen, genau der richtige Weg ist.“

Geht es nach Dreier, so setzt der TV Verl den besagten Positivtrend auch am Samstag um 19 Uhr in der heimischen Sporthalle an der St.-Anna-Straße fort. Dann empfangen die Verlerinnen das Team des TSV Oerlinghausen, das zuletzt zwei Niederlagen in Serie erlitt. „Bei ihnen läuft es genau entgegengesetzt“, sagt Simon Dreier. „Trotzdem haben sie eine gute erste Sieben. Wir sollten Oerlinghausen daher nicht unterschätzen.“

Es gelte insbesondere die wurfgewaltigen Rückraumspielerinnen in den Griff zu bekommen. Gelingen soll das mit eigenem Tempospiel, verrät der Übungsleiter den Matchplan. Gleichzeitig hofft Simon Dreier darauf, dass sein Team durch die kleine Siegesserie erheblich mehr Selbstbewusstsein an den Tag legt, als die Gegnerinnen. Seine Verlerinnen seien in jedem Fall hoch motiviert, den aktuellen Positivtrend auch am Samstag fortzusetzen.

Handball-Landesliga

Verl (geis). Landesliga-Tabellenführer TV Verl ist noch ohne jeglichen Punktverlust in die Liga gestartet. So ist das Selbstbewusstsein ob der bisher gezeigten Leistungen riesig, sagt Robert Voßhans, Trainer der Verler Handballer. In die generelle Favoritenrolle aber müsse sich sein Team erst noch hineinfinden. „Aus den vergangenen Jahren sind wir das gar nicht so gewohnt“, erklärt er und verweist damit auf den letztjährigen Abstieg aus der Verbandsliga.

Siegesserien, wie sie der TV Verl aktuell zeigt, seien damals nicht an der Tagesordnung gewesen. Stattdessen war der TV Verl oft der Außenseiter. In der Landesliga aber ist das anders. „Aktuell sieht es für uns ziemlich gut aus“, räumt Robert Voßhans nach fünf siegreichen Spielen in Serie ein, um gleich zu relativieren. „Wir müssen nicht um jeden Preis wieder aufsteigen. Die Welt geht nicht unter, wenn es nicht klappen sollte. Wir wollen aber so lange oben mitspielen, wie es geht.“

So wolle seine Mannschaft auch am Sonntag um 16 Uhr beim SC Münster gewinnen. „Das wird allerdings kein Selbstläufer“, prophezeit der Trainer. Sein Team sei zwar äußerst fit und eingespielt, auf das „gute“ Tempospiel der Münsteraner gelte es aber höllisch aufzupassen. „Es ist aber nicht so, dass wir Angst vor ihnen hätten.“

Verl (gwi). Als Landesliga-Tabellenführer ohne Punktverlust hat Co-Trainer Matthias Foede den TV Verl vor zwei Wochen von seinem Chefcoach Robert Voßhans übernommen. Und als Klassenprimus wird Foede das Team auch wieder an seinen Headcoach übergeben – weiterhin ohne einen Minuszähler. Der „alte Mann“ erzählt eben nicht nur von vergangenen Erfolgen, er weiß auch noch, wie man sie herauskitzelt.

Bleibt nach dem 38:24 (22:8)-Sieg seines TVV gegen Aufsteiger TuS Brake II nur eine Frage offen: Wie schafft man es, dass es in einer Partie, die bereits zwischen dem 4:3 (7.) und 8:3 (10.) entschieden gewesen zu sein scheint, noch zu zwei direkten Hinausstellungen kommt?

Verl (gl). Auf die schlechteste Saisonleistung der Vorwoche ließ Handball-Landesligist TV Verl am Samstag eine mit 22:8-Toren gewonnene erste Halbzeit folgen. „Das war am Ende nicht die beste Saisonleistung, aber die genau richtige Reaktion“, kommentierte nach 60 Minuten Trainer Matthias Foede den 38:24 (22:8)-Heimsieg vor etwa 220 Zuschauern über den frühzeitig aufsteckenden TuS Brake II.

Mit Umschaltspiel und fast durchweg Treffern aus dem direkten Gegenstoß oder der zweiten Welle nahmen die Gastgeber die Gäste bis zur Pause regelrecht auseinander.

Zudem spielte Foede die Kaderstärke aus. Denn nach 15 Minuten kamen mit Thomas Fröbel, sowie Lars Jogereit und Raphael Voßhans für den Abwehr-Innenblock und Rechtsaußen Julian Schüpping Akteure auf das Feld, die den Tempolauf ohne Qualitätsverlust fortsetzten. „Für die zweite Halbzeit gebe ich mildernde Umstände“, sagte Foede, der den stark aufspielenden, aber nach 17 Minuten aus der Luft gepflückten und auf der Schläfe aufgekommenen Mathis Griese vorsorglich auf der Bank ließ. Für die Aktion sah Gegenspieler Sebastian Rolf die rote Karte.

Verl (gl). Zweiter Sieg in Folge und der erste doppelte Punktgewinn in eigener Halle. Nach 1:3-Punkten zeigt die Formkurve bei Frauenhandball-Verbandsligist TV Verl nach oben. „Nach holprigem Start sind wir jetzt in der Spur“, bilanzierte Trainer Simon Dreier den 28:23 (18:15)-Sieg über den TuS Möllbergen, mit dem das Team bei nun 5:3-Punkten auf Tabellenrang fünf geklettert ist.

Grundlage für den Erfolg der ersatzgeschwächten Mannschaft war die Abwehr: „Da waren wir präsent und haben schnell Zugriff bekommen. Und dadurch kam das Tempospiel auf Touren“, erläuterte Dreier. Durch den ein oder anderen technischen Fehler verpasste es das Heimteam, sich noch deutlicher als mit 14:10 oder 16:12 abzusetzen. „Dadurch haben wir die Gegnerinnen, die sich nie aufgegeben haben, immer wieder am Leben gelassen“, sah Dreier auch nach Wiederanpfiff einige überhastete Aktionen in Abwehr und Angriff.

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