Handball: Frauen-Oberligist TV Verl eröffnet die Saison mit einem Heimspiel gegen TV Netphen

Verl (kra). Nach einem neuerlichen Umbruch im Kader und einer deshalb umso intensiveren Vorbereitung seiner Handballerinnen ist sich Falk von Hollen sicher: "Der TV Verl gehört in die Oberliga, aber wo er dort in der Tabelle landen wird, kann ich noch nicht abschätzen." Der Coach des letztjährigen Tabellenachten räumt ein, dass er für eine genaue Zielsetzung, noch zu wenig über die Konkurrenten wisse und erst abwarten wolle, wie das Team seine Vorstellung von Tempohandball umsetzt, wenn es um Punkte geht.

Die Verlerinnen eröffnen die Saison am Sonntag mit einer Heimpartie gegen den TV Netphen, der es in der vergangenen Saison wie sie selbst auf 24:28 Punkte brachte. Von Hollen erwartet deshalb "ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir versuchen müssen, dem Gegner unser Tempo aufzuzwingen."

Handball: Verbandsligist TV Verl empfängt den TV Emsdetten II.

Saisonstart ist ausnahmsweise an einem Sonntag, denn vorher spielen die Frauen

Verl (kra). Der Heimspieltermin für die Verbandsliga-Handballer des TV Verl ist weiter der Samstagabend. Ei-gentlich, denn weil die Saison 2017/18 unbedingt mit einem Doppelspieltag mit den Frauen, zu dem alle Vereinsmitglieder freien Eintritt haben, an einem Sonntag eröffnet werden soll, empfangen sie den TV Emsdetten II erst morgen.

"Kein normaler Termin, kein normaler Aufsteiger", rechnet Sören Hohelüchter damit, dass seine Mannschaft gleich auf Herz und Nieren geprüft wird. Tatsächlich dürfte sich die Zweitligareserve nach dem überlegenen Titelgewinn in der Landesliga, Staffel 2 in der oberen Hälfte der Tabelle einordnen. "Dafür sorgen bei Emsdetten schon die zweitligaerfahrenen Spieler wie Stefan Thünemann und Matthias Böse", stellt Hohelüchter fest. Damit hat er seiner Truppe auch gleich schon gesagt, auf wenn es am Sonntag besonders zu achten gilt.

Große Familienaktion zum ersten TVV-Heimspiel

Verl (dh). Sonntag ist Familientag in der Sporthalle an der St. Anna-Straße. Die Heimspiele der Oberliga-Frauen (15 Uhr) sowie Verbandsliga-Männer (17 Uhr) sind seitens des TV Verl extra verlegt worden, um eine möglichst große Anzahl an Kindern, Jugendlichen und deren Eltern begrüßen zu können. »Alle Vereinsmitglieder haben freien Eintritt, wir haben auch einige Aktionen geplant«, sagt Frauen-Coach Falk von Hollen, der darauf hofft, dass dadurch eine gute Stimmung herrschen wird: »Das würde meiner Mannschaft eine Schub gegen.«

Auftaktgegner der Verlerinnen ist der TVE Netphen. »Sie haben unsere Kragenweite. Ich freue mich auf das Spiel«, so von Hollen, der auch intern kein klares Saisonziel ausgeben wird: »Wenn wir eine zweite Torhüterin und eine Rückraum-Shooterin verpflichtet hätten, würde ich mich vielleicht locken lassen. So zählt zunächst einmal jeder Punkt, wir schauen nur auf uns«, sagt der Verler Trainer.

Verl (man). „Wie alle Mannschaften freuen wir uns, dass die Saison endlich losgeht“, blickt Sören Hohelüchter, Trainer der Verbandsliga-Handballer des TV Verl, dem Saisonstart an diesem Wochenende erwartungsvoll entgegen. Los geht es mit dem Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve des TV Emsdetten am Sonntag um 17 Uhr.

„Bei einer Bundesliga-Reserve weiß man nie, wer aufläuft. Solche Teams sind wie eine Wundertüte. Sicher ist aber, dass die immer eine gute Mannschaft haben und bestimmt in die Oberliga wollen, um wöchentlich mit dem Bundesligakader durchwechseln zu können“, sieht Hohelüchter auch gleich die Favoritenrolle bei den Gästen aus dem Emsland: „Die Trauben hängen am Sonntag sehr hoch, wenn wir die Punkte behalten wollen“.

Zudem sieht Hohelüchter sein Team gegenüber dem Vorjahr etwas schwächer aufgestellt: „Den vierten Platz zu wiederholen, wird kaum möglich sein.“ Zu allem Überfluss muss er einige Verletzungen in seinem Team verkraften.

Fabian Raudies, Sergej Braun, Sebastian Göller, Niklas Fischedick, Tim Reithage – die Liste der namhaften Abgänge beim TV Verl ist lang. Zudem fällt Thilo Vogler, beim dem nach einem Mittelfußbruch der Knochenspalt einfach nicht zuwachsen will, noch auf unbestimmte Zeit aus. Daher geht der Handball-Verbandsligist mit einigen Fragezeichen in die am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den TV Emsdetten II (Anwurf 17 Uhr) beginnende Saison 2017/18. »Es wird schon schwer. Wir werden immer am Limit spielen und uns jeden Punkt erkämpfen müssen«, geht es für TVV-Trainer Sören Hohelüchter zunächst einmal nur um den Klassenerhalt. Wichtig wird sein, dass sich im auf den hinteren Positionen nicht mehr ganz so stark besetzten 14er-Kader nicht mehrere Leistungsträger verletzen.

Handball: Landesligist TV Isselhorst wird beim 10. Volksbank-Cup seiner Favoritenstellung gerecht.

Starke Leistungen beim 19:19 im Vorrundenspiel gegen die TSG Harsewinkel und beim Finalsieg gegen den TV Verl

Von Uwe Kramme

Gütersloh. Mit den Verpflichtungen von Maurice Grabmeier (TuS Brockhagen) und Tobias Linke (HSG Spradow) sowie Simon Hanneforth und Christoph Harbert vom Oberligisten TuS Spenge hat sich der TV Isselhorst zum Titelfavoriten in der Handball-Landesliga, Staffel 2, aufgeschwungen. Die Neugier auf die Mannschaft von Trainer Dirk Elschner im Kirchspiel ist entsprechend groß. So viele Zuschauer wie bei der zehnten Auflage am Wochenende hat der Volksbank-Cup jedenfalls noch nie in die Isselhorster Sporthalle gelockt.

Und die Anhänger der Turner wurden nicht enttäuscht. Mit einem verdienten 34:31-Finalsieg gegen den Verbandsligisten TV Verl sicherten sich die Gastgeber zum ersten Mal den Pokal und die für die Jugendarbeit zweckgebundene Siegprämie von 700 Euro. Als seine jubelnden Spieler eine Woche vor dem Serienstart beim TV Friesen Telgte Aufstellung für das erste Siegerbild nahmen und so zu sagen schon einmal für den nächsten Mai übten, zog Elschner zufrieden die Bilanz der drei Turniertage: "Organisatorisch und spielerisch war das top, die Spielzeit kann beginnen."

Landesligist gewinnt eigenes Turnier durch einen 34:31-Sieg über Verbandsligist TV Verl

Gütersloh-Isselhorst(WB). Der Pokal bleibt beim Gastgeber. Bei der zehnten Auflage des Volksbank-Cups sichert sich der TV Isselhorst erstmals den Turniersieg mit einem 34:31 (17:14)-Erfolg im Final über den Verbandsligisten TV Verl. Platz drei geht an die TSG Harsewinkel, die im kleinen Endspiel gegen die Spvg. Steinhagen mit 33:30 (17:16) die Oberhand behielt.

Das Handball-Wochenende war eine gelungene Generalprobe vor dem Saisonstart. Die heimischen Verantwortlichen zogen zufriedene Bilanzen. Uwe Walter von der HSG Gütersloh hatte zwar nur sieben Spieler zur Verfügung, doch denen bescheinigte er beste Noten in Sachen Einsatz und Engagement: »Ich ziehe meinen Hut vor den Jungs, denn konditionell und kämpferisch haben wir überzeugt.« Spielerisch attestierte Walter seiner Mannschaft Luft nach oben, aber der Sieg über Hörste stimmt optimistisch.

TV Verl: Mit der Vorbereitung ist Trainer Hohelüchter zufrieden. Getrübt sind Perspektiven und Ziele beim Verbandsligisten aber von der Tatsache, dass vier Leistungsträger der Vorsaison weggebrochen sind. Thilo Vogler hat noch ein längeres Sportverbot wegen eines nicht zu heilenden Knochenspalts nach Mittelfußbruch, Fabian Raudies wurde im Januar suspendiert und wechselte zum heutigen Auftaktgegner Brockhagen, Sebastian Göller hat wegen Knieproblemen mit Handball aufgehört und Linkshänder Sergej Braun wechselte zum Oberligisten Augustdorf-.Hövelhof. Auch Niklas Fischedick hat aus gesundheitlichen Gründen aufgehört.

„Somit müssen wir umstrukturieren und kleinere Brötchen backen“, wird sich der TV Verl in dieser Spielzeit von den auf Dauer angemeldeten Ambitionen Richtung Oberliga verabschieden. Immerhin: „Die Stimmung ist gut, auch die Ergebnisse sind da“, freut der Trainer über eine schlagkräftige erste Sieben und lobt Neuzugang Albert Kreismann, der nicht nur am Kreis einsetzbar ist. „Nur kann ich nicht, wie andere Konkurrenten, gleichwertig jede Position von der Bank ersetzen“, sagt Hohelüchter, dem am Wochenende alle Akteure zur Verfügung stehen.

 

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