Frauenhandball: Die Rückraumspielerin des TV Verl trägt achtfach zum zweiten Sieg bei.

Verl (gwi). Braucht es einen Statistiker oder schon einen Historiker, um herauszufinden, wann die Handball-Frauen des TV Verl zuletzt zweimal in Folge gewonnen hatten? Es spielt auch keine Rolle, denn jetzt ist es wieder passiert. Mit einem 28:23 (18:15) gegen den TuS Möllbergen schoben sich die Schützlinge von Simon Dreier ins positive Punktekonto (5:3) – auch das hatte es beim Oberliga-Absteiger länger nicht gegeben.

Die spätere achtfache Torschützin Marie-Theres Foede hatte mit dem 1:2 den Blitzstart der Gäste ausgebremst. „Unsere Deckung hat sich stabilisiert und auch im Angriff lief es dann besser“, erklärte Coach Dreier. Karoline Scheck – auch die kam am Ende auf acht Tore – nahm nach überstandener Verletzung wieder teil. Im Tor stand Franziska Springer, die noch mit ihrem Mädchennamen Leers beim TVV angeheuert hatte, jetzt aber von ihrer Hochzeit beflügelt schien und prima hielt. Ece Gencer war erst während des Spiels in der Halle eingetroffen.

Frauen-Verbandsliga

Die Freude nach dem ersten Saisonsieg gegen Sassenberg war groß bei den Verler Frauen. Ein „weiter so“ würde man sich wünschen, doch Coach Simon Dreier rümpft die Nase: „Unser Lazarett ist groß“. Für Karoline Scheck könnte ein Comeback gegen den TuS Möllbergen noch zu früh sein. Lea-Marie Meierfrankenfeld, Ellen Poon, Olivia Mersch und Romy Peitzmeier sind mindestens mit einem Fragezeichen versehen. Torfrau Ece Gencer könnte erst später im Spiel hinzustoßen. Wenn ein Erfolg gegen die robusten Gäste um die erfahrene Mittelfrau Jessica Pfannenschmidt gelingen soll, „dann müssen wir uns selbst belohnen und unsere klaren Chancen rein machen. Die Abwehr steht ja schon ganz gut“, so Dreier.

Verl (gl). Die Vorzeichen, unter denen der TV Verl am heutigen Samstag um 17 Uhr in eigener Halle die nach fünf Spielen noch blütenweiße Weste in der Handball-Landesliga sauber halten will, sind die gleichen wie in der Vorwoche: Genau wie zuletzt die DJK Everswinkel ist auch der heutige Gegner TuS Brake II ein Aufsteiger, der erst einen Pluspunkt auf seinem Konto hat.

„Die Jungs müssen mit der Einstellung in die Partie gehen, dass zwischen Erwärmung und Duschen 60 Minuten Handball mit voller Konzentration gespielt werden“, fordert Trainer Matthias Foede eine vom An- bis zum Abpfiff voll engagierte Leistung.

Zuletzt musste der Tabellenführer lange um den Sieg zittern, der erst mit einer starken Schlussviertelstunde eingefahren wurde.

Frauenhandball: Gegen den VfL Sassenberg gelingt dem Verbandsligisten ein wichtiger 24:22-Erfolg, der ihn in der Tabelle auf Platz sechs springen lässt.

Verl (gwi). Frauen-Verbandsligist TV Verl hat mit einem 24:22 (11:10) gegen den VfL Sassenberg den ersten Sieg nach dem Abstieg aus der Oberliga eingefahren. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, aber am Ende auch ein verdienter Sieg für uns“, sagte TVV-Trainer Simon Dreier.

Sein Team lag in der Anfangsphase immer knapp vorne (2:0, 3:2, 5:4), kam aber durch Zeitstrafen aus dem Rhythmus. „Die waren unnötig“, nölte Dreier, der feststellte, dass seine Schützlinge im Angriff nicht mehr mit der nötigen Konsequenz die Lücken suchten. „Aber die Abwehr stand gut“, lobte der Trainer.

Verl (zog). Der erste Sieg in der Saison 23/24 ist eingetütet. Mit dem 24:22 (12:10)-Auswärtserfolg beim VfL Sassenberg glich Frauenhandball-Verbandsligist TV Verl sein Punktekonto auf 3:3 aus. „Vieles war ausbaufähig, aber wir haben uns in einem Spiel mit vielen Zeitstrafen gegen einen guten Gegner, den man nicht einfach so wegspielt, durchgesetzt“, sprach Trainer Simon Dreier von einem Schritt in die richtige Richtung, der wichtig für das Selbstbewusstsein des Drittligaabsteigers war.

In ihrer guten Startphase belohnten sich die Verlerinnen nicht mit Toren, weil die Angriffe zu zaghaft abgeschlossen wurden. Zudem war Abwehr-Mittelblockerin Nele Fortmeier nach nur elf Minuten mit zwei Zeitstrafen belastet. „Das Spiel hätte im zweiten Durchgang kippen können, doch wir haben uns von der Hektik durch Zeitstrafen nicht anstecken lassen“, freute sich Dreier über das gute Zusammenspiel von Abwehr und den Torfrauen als Grundlage für den ersten Sieg. Wermutstropfen war, dass Ellen Poon umknickte und kommenden Samstag auszufallen droht.

Verl (zog). Nach den ersten beiden Saisonspielen – beide absolviert in eigener Halle – haben die aus der Oberliga abgestiegenen Handballerinnen des TV Verl erst einen Punkt auf dem Konto. „Wir trainieren gut, doch es fehlt die Lockerheit aus den Vorbereitungsspielen“, weiß der zuständige Trainer Simon Dreier, dass ein Sieg dem derzeit zarten Mentalitätskonstrukt seiner Mannschaft guttun würde. Gelegenheit dazu besteht nach der dreiwöchigen Herbstpause am Samstag beim VfL Sassenberg.

„Eine schlagkräftige Mannschaft“, beschreibt Dreier das von Lutz Strauch trainierte Gastgeberteam aus der Hesselstadt. „Doch wichtiger als der Fokus auf den Gegner ist für uns, das Augenmerk auf uns und unsere Leistung zu legen.“ Aber so einfach lasse sich der Schalter hin zu einem überzeugenden, selbstbewussten Auftritt nicht umlegen, weiß der Trainer.

Während der Herbstferien wurde auf Verler Seite, wenn auch selten mit vollem Kader, durchtrainiert. „Wenn wir diese Leistung auch im Spiel hinbekommen, bin ich optimistisch, dass wir aus Sassenberg was mitnehmen“, sagt Simon Dreier, der weiter auf Karoline Scheck (Bänderverletzung am Finger) und Lea-Marie Meierfrankenfeld (im Training umgeknickt) verzichten muss. Aus diesem Grund werden erneut mehrere A-Jugendliche im Aufgebot stehen.

Frauenhandball

Verl (gwi). Leistungssport ist eine Belastung für den Körper, keine Frage. Doch auch wenn regelmäßige Erholungsphase nötig sind – das, was die Verbandsligahandballerinnen des TV Verl bislang auf dem Programm hatten, könnte sich als „Unterbeschäftigung“ eher negativ auf die Leistung auswirken. Nach dem Auftaktspiel gegen Hesselteich folgten 22 Tage Pflichtspielpause. Nach dem zweiten Auftritt gegen die TG Herford hatte das Team von Simon Dreier erneut 20 Tage ohne ein Ligaspiel. Wettkampfrhythmus geht anders.

Immerhin tat der kommende Gegner, der VfL Sassenberg, den Verlerinnen den Gefallen, die Ahlener SG zu schlagen, wodurch der TVV mit einem Pluspunkt vor den Ahlenern (0:4) und dicht hinter Sassenberg (2:4 Punkte) blieb. Dadurch können sich Dreiers Schützlinge mit einem Sieg gegen den VfL vom Tabellenende fernhalten.

Die zwei weit auseinanderliegenden bisherigen Auftritte verrieten noch nicht so recht, wo der TVV nach dem Abstieg aus der Oberliga und dem personellen Umbruch steht. Das Unentschieden gegen Hesselteich war nach einer starken, kämpferischen Leistung vor allem in der Schlussphase zustande gekommen. In die Generalkritik nach der Niederlage gegen Herford schloss sich Coach Dreier sogar selbst mit ein.

Frauenhandball

Verl (gwi). Dass sein Team ausgerechnet in den letzten acht Minuten nach dem 17:18 keinen entscheidenden Treffer mehr markierte, war für TV Verl-Coach Simon Dreier nach dem 18:22 (12:11) seines Teams gegen die TG Herford nur das I-Tüpfelchen.

„Wir haben schon vorher aus klarsten Chancen keine Tore gemacht“, sagte er. Nur Torfrau Ece Gencer erhielt ein Sonderlob für eine „hervorragende“ Leistung. „Aber nach der Pause ging es bergab, das war von allen – auch vom Trainer – nicht gut“, nahm sich der Coach aus der General-Kritik nicht aus.

TV Verl: Gencer/Leers – Hermann (2), Dargel, Mersch, Foede (7/2), Dreier (1), Peitzmeier, Hoelz (5), Korek, Poon (1), Pepping (2), Meierfrankenfeld, Zimmermann.

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