Verl (zog). Mit einem 28:26 (11:11)-Sieg verabschiedete sich das Frauenhandball-Verbandsligateam des TV Verl am Donnerstag vom Heimpublikum. „Die Leistung war sogar gefühlt schlechter als bei unseren beiden vorherigen Niederlagen gegen die Topteams Wettringen und Petershagen“, sagte Trainer Lars Jogereit.

Beim 13:18 lagen die Verlerinnen in der 39. Minute deutlich in Rückstand. Am Ende war es die mit Wiederanpfiff konsequent angewendete Taktik mit siebter Feldspielerin, die die Partie gegen den Tabellennachbarn noch kippte. Danach gab es ein Buffet für alle im Saisonverlauf eingesetzten Spielerinnen, dazu gesellten sich auch Simon Dreier, der die Mannschaft bis Januar trainiert hatte, und seine bis dahin auch für den TVV (und jetzt in Brockhagen) spielende Frau Pia. „Die jungen Spielerinnen haben viele Einsatzzeiten bekommen, das wird sich auf Dauer auszahlen“, übergibt Jogereit dem künftigen Trainer Matthias Foede ein Team mit Perspektive. Abgänge hat der regelmäßig mit A-Jugendlichen ergänzte Kader nicht zu verzeichnen.

Am heutigen Samstag endet die Saison für den TV Verl mit dem Auswärtsspiel bei Union Halle.
TV Verl: Gencer/Springer – Hermann (2), Mersch (2), Hölz (3), Korek (2), Hollmann, Poon (5), Pepping (6), Meierfrankenfeld, Scheck (6/3), Görlich, Bergmann (2)

Frauenhandball-Verbandsliga

Verl (kra). Die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Verl haben am Donnerstagabend ihr letztes Heimspiel in dieser Saison mit 28:26 gegen die Ahlener SG gewonnen und ihren 8. Tabellenplatz mit nun 16:22 Punkten gefestigt. Lars Jogereit konnten sie jedoch nicht vollends überzeugen. „Bei den klaren Niederlagen gegen die Spitzenteams Wettringen und Petershagen zuvor haben wir besseren Handball gespielt“, stellte der Trainer fest. „Heute haben mir vor allem in der ersten Halbzeit Tempo und Emotionalität gefehlt.“

Weil diese Tugenden nach dem Wechsel jedoch vor allem von Sina Pepping und Ellen Poon noch auf das Parkett gebracht wurden gelang in dem „typischen Wochentagsspiel“ (Jogereit) gleichwohl noch „ein verdienter und erfreulicher Sieg“. Die Verlerinnen beenden die Saison am Sonntag mit der Partie beim Tabellenvierten Union Halle.

TV Verl: Gencer, Springer – Hermann (2), Mersch (2), Hölz (3), Korek (2), Hollmann, Poon (5), Pepping (6), Meierfrankenfeld, Scheck (6/3), Dreier (2), Bergmann.

Verl (zog). Das Ergebnis lässt auf eine klare Abfuhr schließen, doch so unterlegen, wie das 19:30 (6:15) glauben macht, waren die Verbandsligahandballerinnen des TV Verl im Auswärtsspiel beim Tabellenersten HSG Petershagen/Lahde nicht.

Denn die Mannschaft von Trainer Lars Jogereit hatte gute Phasen, wie bei der 4:2-Führung. „Da haben wir unseren Plan gut umgesetzt, indem wir den Ball lange im Angriff gehalten haben und so die Außen und Kreisläuferin freispielen konnten“, sah Jogereit, wie die Gastgeberinnen bereits in der 8. Minute ihre Auszeit nahmen. Andererseits führten Undiszipliniertheiten durch zu früh abgeschlossene Angriffe dazu, dass der Spitzenreiter die Initiative übernahm und mit einer 15:6-Führung in die Pause ging.

Doch im zweiten Durchgang kämpften sich die Verlerinnen wieder heran, basierend auf einem guten Abwehrverbund vor der überragend haltenden Torfrau Ece Gencer. So war der 11:21-Rückstand (41.) keine zehn Minuten später auf 18:22 zusammengeschmolzen. Und beim 18:23 hatte das TVV-Team von der „Marke“ erneut die Chance, auf vier Tore zu verkürzen. „Das wäre nochmal interessant geworden“, so Jogereit. Doch der Ball wollte nicht ins Tor und bei nachlassenden Kräfte der nur acht einsetzbaren Feldspielerinnen zog Petershagen wieder davon.

Handball

Verl (kra). Zwei Trainer – ein Problem: „Wie sollen wir unsere Mannschaften für die letzten Spiele motivieren, wenn die Ziele erreicht sind?“ Das fragen sich Robert Voßhans und Lars Jogereit, die beim TV Verl für die als Landesligameister feststehenden Handballer beziehungsweise für die Handballerinnen zuständig sind, die als Tabellenachter ein weiteres Jahr in der Verbandsliga gebucht haben.

„Da ist schon ein bisschen der Meisterkater drin“, räumt Voßhans ein, dass es schwer sei, zwei Wochen nach dem entscheidenden Sieg bei den SF Loxten II und einer trainingsfreien Woche als erste Belohnung, wieder in die Gänge zu kommen. „Aber ich selbst habe schon den Ehrgeiz, jetzt auch mit nur zwei Miesen durchzukommen“, sagt der Coach des Spitzenreiters vor der Partie beim als Absteiger feststehenden Tabellen-16. HB Detmold an diesem Samstag. „Aber ich gespannt, wie das bei meinen Spielern ist.“ Fehlen werden die Langzeitverletzten Thomas Fröbel und Daniel Schidetzky sowie Torhüter Alexander Greitens (Finger gebrochen)

„Ich wäre schon zufrieden, wenn wir bei der HSG Petershagen/Lahde so eine ansprechende Leistung bringen wie zuletzt beim 19:26 gegen Wettringen“, sagt Jogereit vor dem Gastspiel der Verbandsligafrauen beim Spitzenreiter (28:10 Punkte), der sich mit eben diesen Wettringerinnen (26:10) und der TG Herford (25:9) ein heißes Rennen um den Aufstieg liefert. Der Coach verzichtet erneut auf Ellen Poon und Sina Pepping, die zur Reserve abgestellt wurden. „Denn wenn die am Nachmittag gegen Ickern gewinnt, ist ihr der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen.“

Keine Verstärkung haben die Verler Frauenteams aus der A-Jugend zu erwarten. Die spielt nämlich am Sonntag in Recklinghausen ein Aufstiegsturnier gegen die Gastgeberinnen, Everswinkel und Bad Salzuflen. „Kommen wir unter die ersten drei, sind wir in der Oberliga“, sagt Jogereit.

Handball: Frauen des TV Verl unterliegen in der Verbandsliga Wettringen mit 19:26.

Verl (kra). Auch wenn es nicht gereicht hätte, den Tabellenzweiten Vorwärts Wettringen (26:10 Punkte) zu gefährden, bestätigte Lars Jogereit den Handballerinnen des TV Verl nach dem 19:26 am Samstag „eine sehr ansehnliche Leistung“. Dass seine Mädel die 2. Halbzeit nach dem 7:14-Pausenstand sogar ausgeglichen gestaltet hätten, machte den Coach des im Angriff durchgehend auf die siebte Feldspielerin setzenden Verbandsligaachten (14:20 Punkte) sogar ein bisschen stolz.

Denn der Feststellung, dass es Frauen- gegen Mädchenhandball gewesen war, konnte und wollte Jogereit nicht widersprechen. „Wettringen ist nun mal eine sehr erfahrene Mannschaft, die ja nicht umsonst wie Petershagen und Herford noch Aufstiegsambitionen hegt, während wir heute mit einer durch A-Jugendliche verstärkten bunten Mischung aus 1. und 2. Mannschaft angetreten sind.“

Der TV Verl, der ohnehin eines der jüngsten Teams, „aber auch talentiertesten Teams“ (Jogereit) in der 5. Liga stellt, hatte auf den Einsatz von Ellen Poon und Sina Pepping verzichtet. Die beiden erfahrenen Stammkräfte wurden freigesperrt, um der Reserve im entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt in der Landesliga gegen Rietberg helfen zu können.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Obwohl sein Team das Heimspiel in der Frauenhandball-Verbandsliga mit 19:26 (7:14) verloren hatte, betonte Lars Jogereit in seiner Analyse vor allem die positiven Aspekte. So stellte der TVV-Trainer die Qualität der Gästemannschaft des FC Vorwärts Wettringen heraus und setzte sie in Relation zum eigenen Kader.

Denn der bestand aus einem Mix von Spielerinnen des regulären Verbandsligakaders mit Aushilfen aus der zweiten Mannschaft sowie (wie seit Saisonbeginn) mehreren A-Jugendlichen, darunter mit Marlen Landwehr sogar eine aus dem Jungjahrgang.

„Davon haben fast alle ein Tor gemacht, und wir haben auch als Mannschaft ein ansehnliches Handballspiel gezeigt“, so Jogereit, der zusammen mit Kim Sörensen auf der Bank die Kommandos gab. In einer ungewöhnlichen Startaufstellung gerieten die Gastgeberinnen nach 1.0-Führung gleich klar mit 1:5 in Rückstand.

Erneut konsequent auf die Taktik mit siebter Feldspielerin setzend, brachten die Gastgeberinnen die Außen einige Mal in gute Wurfposition. Doch die Tore fehlten, sodass aus einem möglichen 9:12 stattdessen ein 7:14-Rückstand wurde.

Handball: Frauen des TV Verl erwarten in der Verbandsliga den Rangzweiten Wettringen.

Verl (kra). Trotz der 18:28-Abfuhr im Hinspiel und obwohl Vorwärts Wettringen (24:10 Punkte) als Tabellenzweiter und bei nur zwei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Petershagen/Lahde mit Ambitionen auf den Titel und den Aufstieg in die Oberliga anreist, sieht Lars Jogereit am heutigen Samstag zumindest eine Außenseiterchance für die Handballerinnen des TV Verl.

„Denn in der Wettringer Halle ist die Nutzung von Haftmitteln verboten, was unsere klare Niederlage auch ein bisschen erklärt. „Aber bei uns ist Harz erlaubt“, sagt der Trainer des Verbandsligasiebten (14:18 Punkte). „Mal sehen, wie sie damit klarkommen.“ Dass der Aufstiegsaspirant Probleme hat, wenn geharzt werden darf, zeigt ein Blick in die Statistik: Seine fünf Niederlagen kassierte Vorwärts Wettringen samt und sonders in der Fremde.

Obwohl der Kader nach dem Ausfall von Mira Dargel (Kreuzbandriss) noch schmaler geworden ist, kann Jogereit („Wir werden eine gute Mannschaft stellen“) dem viertletzten Saisonspiel auch deswegen gelassen entgegensehen, weil das Minimalziel Klassenerhalt bereits erreicht ist. „Wenn nichts Gravierendes passiert“, will der Coach sogar drauf verzichten, Ellen Poon und Sina Pepping einzusetzen. Weil die beiden Leistungsträgerinnen schon letzte Woche bei der 17:31-Niederlage in Oerlinghausen zugeschaut haben, wären sie dann am morgigen Sonntag in der 2. Mannschaft einsatzberechtigt. Das Landesligateam bestreitet bei der HSG Rietberg/Mastholte ein vorentscheidendes Spiel im Kampf um den Klassenerhal

Verl (zog). Als Tabellensiebter empfängt Frauenhandball-Verbandsligist TV Verl am Samstag um 18 Uhr den punktgleich mit Tabellenführer Petershagen von der Spitze grüßenden FC Vorwärts Wettringen in der Dreifachhalle. Da die Verlerinnen zudem das Hinspiel mit zehn Toren Unterschied (18:28) verloren haben, scheint die Favoritenrolle für heute Abend klar an das Gästeteam vergeben.

Doch mit dem Abpfiff eines lockeren Spielchens brav die Punkte abgeben will TVV-Trainer Lars Jogereit überhaupt nicht. „Im Hinspiel haben wir einerseits wirklich keine gute Leistung gezeigt, aber auch Probleme mit dem Harzverbot gehabt. Und anders herum tut sich Wettringen mit Harz schwer“, verweist Jogereit auf die klare Abfuhr in Petershagen, sowie die Niederlage in Steinhagen und den „Ach-und- Krach-Sieg“ bei Schlusslicht Sassenberg.
Andererseits gibt es in Verl die Überlegung, ein oder zwei Spielerinnen für die zweite Mannschaft abzustellen, also heute nicht einzusetzen. Denn die Reserve hat Verletzungsprobleme und den Klassenerhalt zwar in Sichtweite, aber noch nicht ganz sicher.

Für das Verbandsligateam sollte dagegen bei nur noch einem Absteiger aufgrund des angekündigten Rückzug der Ahlener SG nichts mehr anbrennen. „Die Mädels haben vor zwei Wochen hier in Verl gegen Steinhagen gezeigt, dass sie es können. Das haben die Zuschauer auch anerkannt“, wünscht sich Jogereit auch im vorletzten Heimspiel Unterstützung von den Rängen: „Das hat sich diese junge Mannschaft, die sich die ganze Saison über für den Verein hingestellt hat, verdient.“

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