Handball: Im Spiel des Frauen-Oberligisten TV Verl gegen Bergkamen geht es rasant zu – mit schlechtem Ende für die Verlerinnen.

Verl (gwi). Ruben Voßhans ist 30 Jahre alt, hat viel Erfahrung als Handballtrainer und steht auf eigenen Füßen. Manchmal, wie nach dem 30:33 des Frauen-Oberligisten TV Verl gegen TuRa Bergkamen, holt der Coach aber ausdrücklich die Meinung von Mama Reinhild ein. Die war einst selbst Profi-Handballerin. Wenn sie sagt, dass es ein gutes Spiel gewesen ist, dann kann der Filius auch mit der Niederlage leben.

Es ging temporeich zu in den 60 Minuten. „Ich schätze, dass jedes Team um die 55 Angriffe gelaufen ist“, rechnete Ruben Voßhans vor und ergänzte: „Für die Zuschauer war es wohl eher wie beim Tennis.“ Der Coach hatte wie angekündigt nur wenige A-Jugendliche mit im Kader. Zwei davon, Fabienne Thiele und Nele Fortmeier, mussten aber ran, weil bei Kreisläuferin Kristin Niklaus in der ersten Halbzeit die alte Muskelverletzung in der Wade wieder aufgebrochen war. Bis zum 7:6 (15.) hatte der in einer guten 6:0-Formation deckende TVV Oberwasser. Dann drehte Bergkamen über 7:7 und 11:9 (21.) die Partie. „Leider gab es eine Vielzahl technischer Fehler und Ballverluste“, bemängelte Voßhans.

Verl (zog). Die 150 Zuschauer hatten gestern Abend das Gefühl, statt auf der Tribüne der Verler Dreifachhalle in einer Achterbahn zu sitzen. Denn mit steilen Höhen und Tiefen wogte das Handballspiel der Frauen-Oberliga-Aufstiegsrunde zwischen dem TV Verl und TuRa Bergkamen hin und her. Am Ende hatten die Gastgeberinnen mit 30:33 (11:14) das Nachsehen.

„Wir haben zu viele Fehler gemacht und so einfache Gegentore kassiert. Mit der Deckungsleistung bin ich zufrieden“, bilanzierte TVV-Trainer Ruben Voßhans die temporeiche Partie. „Dabei wollten wir Hektik mit Hektik bekämpfen und haben es nicht geschafft, mal Tempo rauszunehmen.“ Nach Umstellung auf eine 5:1-Abwehr mit Kim Wienböker als Vorgezogener legte Verl einen Lauf vom 11:14 zum 16:14 hin und geriert gleich wieder durch sieben Gegentreffer in Folge mit 19:23 (45. Minute) ins Hintertreffen.

Die Chance, dafür am Sonntag Punkte einzufahren, gibt es nicht mehr, denn am Freitag bat der TVE Netphen wegen Coronafällen um Verlegung des Nachholspiels.

Verl (zog). Während so manche Handballmannschaft seit Wochen durch eigene Coronafälle oder Absagen des Gegners zur Untätigkeit gezwungen ist, tritt Frauen-Oberligist TV Verl am Wochenende gleich zweimal an – vielleicht ein Ausblick auf April und Mai, wenn sich die Welle an Nachholspielen vor den bis dahin hoffentlich fitten Sportlerinnen und Sportlern aufbaut.

Am heutigen Abend empfängt das Team von Ruben Voßhans um 20 Uhr den HC Bergkamen in der Verler Dreifachhalle. Am Sonntag um 17.30 Uhr wird an gleicher Stelle die Partie gegen den TVE Netphen – aktuell Spitzenreiter der Aufstiegsrunde – nachgeholt.

Froh ist Trainer Voßhans deshalb, dass der Kader weitgehend komplett ist. Allerdings fehlt mit Torfrau Michaela Hillebrandova eine ganz entscheidende Akteurin. Weil die zweite Keeperin Johanna Tölke nach einer Impfung noch Probleme hat, den Arm zu haben, wird A-Jugend-Torfrau Ece Gencer im Oberligateam debütieren.

Trotz Doppelbelastung gibt es an diesem Wochenende nur wenig Verstärkunge

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl verliert gegen Bochum-Riemke mit 30:33.

Eine Akteurin ergreift aber ihre Chance beim Schopf.

Verl (gwi). Das 1:0 fiel durch Kim Wienböker, ebenso das 4:1, das 7:3 und das 8:5 – und noch fünf Treffer mehr. Es schien, als wolle sich die Rückraumspielerin des Handball-Oberligisten TV Verl mal so richtig freischießen, nachdem sie zuletzt häufig auf der Bank geschmort hatte oder als Innenblockerin nur in der Defensive eingesetzt gewesen war. Doch auch das Offensiv-Feuerwerk der Halblinken half ihrem Team nicht, die 30:33 (15:14)-Niederlage im ersten Spiel der Aufstiegsrunde gegen den SV Bochum-Riemke zu verhindern.

Verl (zog). Eines ist gleich beim ersten Aufstiegsrundenspiel der Verler Oberligahandballerinnen deutlich geworden: Sommerhandball ohne den letzten Ehrgeiz ist auch bei zwei Mannschaften, die mit dem Kampf um die Meisterschaft nichts zu tun haben werden, nicht zu befürchten. Denn die 30:33 (15:14)-Niederlage, die der TV Verl am Samstag bei Teutonia Riemke kassierte, war hart umkämpft, geprägt von Hektik und Aufregung.

„Wir sind nach gutem Start im Kopf nicht bei uns geblieben. Das gilt auch für mich“, kommentierte Trainer Ruben Voßhans, der in der 54. Minute eine Zeitstrafe kassierte, als er sich – zuvor bereits ermahnt – darüber beschwerte, dass die Unparteiischen für einen Wechselfehler auf Verler Seite die falsche Spielerin be-straften. Für die Aktion davor hatte Verl einen Siebenmeter bekommen, den Lara Blumenfeld zum 26:31 verwandelte. Die Partie war da bereits vorentschieden.

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl reist ohne Jugendspielerinnen nach Bochum.

Verl (gwi). Die Vorrunde der Frauenhandball-Oberliga endete am Donnerstagabend mit einem Happy-End aus Sicht des Kreises Gütersloh. Der letzte noch zu ermittelnde Mitspieler des TV Verl in der Aufstiegsrunde heißt TuS Brockhagen. Die Mannschaft aus dem Altkreis Halle setzte sich mit 27:22 im entscheidenden Spiel gegen Petershagen/Lahde durch und zieht als Dritter der Vorrundengruppe mit in die Spiele um die Meisterschaft ein.

Für die Verlerinnen stellt das keine Veränderung dar, da sie sich bereits zuvor als Gruppenvierter haben einstufen lassen, um für das erste Spiel am Samstag in Bochum-Riemke planen zu können. Immerhin wurden noch zwei Punkte auf das Konto der Schützlinge von Ruben Voßhans addiert, die sie in der Vorrunde gegen Brockhagen geholt hatten. Dennoch lässt die Startposition vom letzten Platz viel Luft nach oben. „Wir haben uns zusammengesetzt und als neues Ziel definiert, dass wir ein positives Punktekonto herstellen möchten“, sagt Voßhans.

Dafür müsste es mit einem Sieg in Bochum losgehen. Die Vorzeichen stehen nicht ganz so gut, weil die A-Jugendlichen mit Ausnahme von Mila Peshikj nicht zur Verfügung stehen. Auf der rechten Seite fehlt Nina Strohmeier. „Über die Qualität des Kaders mache ich mir aber trotzdem keine Sorgen“, sagt der Trainer.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Erst gestern Abend ist im Frauenhandball-Nachholspiel der Oberliga-Vorrunde zwischen der HSG Petershagen/Lahde und dem TuS Brockhagen die Entscheidung darüber gefallen, wer als vierte Mannschaft in die Aufstiegsrunde einzieht. Für den qualifizierten TV Verl hat sich in der nach Redaktionsschluss beendeten Partie entschieden, ob er in der Abschlusstabelle der Vorrunde Platz drei oder vier belegt.

Die Platzierung als solche ist den Verlerinnen ziemlich schnuppe, allerdings wird danach der Spielplan der schon am Samstag startenden Aufstiegsrunde generiert. So hätten Trainer Ruben Voßhans und sein Team erst heute gewusst, ob sie morgen bei Teutonia Riemke oder am Sonntag beim TVE Nethpen hätten antreten müssen.


„Das zu planen, wäre schwierig geworden, vor allem im Hinblick auf die Kaderergänzung durch A-Jugendliche. Denn die spielen am Sonntag in Minden“, erläutert Voßhans, warum er im Vorfeld Kontakt zu Bernd Kuropka, stellvertretender Leiter der TK im Handballverband Westfalen aufgenommen hatte. Der bat Voßhans um Klärung mit Petershagen und Brockhagen. Denen war eine vorzeitige Einordnung auf Rang drei recht, weil das entsprechende Spiel in Netphen erst am Sonntag angepfiffen wird und der Gewinner von gestern somit einen Tag länger Pause hat.

Handball: Frauen des TV Verl gewinnen packendes Endspiel um den Einzug in die Oberliga-Aufstiegsrunde gegen den TuS 97 mit 25:24.


Verl (kra). Ehe die Handballerinnen des TV Verl am Donnerstag nach dem packenden Kampfspiel gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck ihren hauchdünnen 25:24-Sieg und den Einzug in die Aufstiegsrunde der Oberliga mit einem Freudentanz feiern durften, mussten sie wie die gut 200 begeisterten Zuschauer eine aufreibende Nervenprobe zu bestehen. Als aus ihrer 22:19-Führung (48.) ein 23:24-Rückstand (58.) geworden war, standen die Turnerinnen schon mit mehr als einem Bein in der Abstiegsrunde.

„Aber ausgerechnet zwei unserer Youngster sind dann ganz cool geblieben“, freute sich Ruben Voßhans, dass in der heißesten Phase des Spiels der Matchplan wieder eingehalten wurde. „Denn es war uns ja von vorneherein klar, gewesen, dass wir gegen diese starke Bielefelder Abwehr am ehesten über die Außen und über den Kreis zum Erfolg kommen würden“, kommentierte der Verler Coach die von Ilka Habig mit mutigen, aber auch perfekten Anspielen auf Kreisläuferin Fabienne Thiele erzwungenen Treffer zum 24:24 siebzig und zum 25:24 zehn Sekunden vor dem Abpfiff.

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