Handball: Verbandsligist TV Verl verliert nach Vincent Hofmann auch Philipp Eliasmöller

Verl (kra). Außer A-Junioren-Talent Vincent Hofmann, der zur neuen Saison wie kurz berichtet zum Drittligisten TuS Spenge wechselt, wird auch Rückraumspieler Philipp Eliasmöller den Handball-Verbandsligisten TV Verl im Sommer verlassen. Den 21-Jährigen zieht es zum Oberligisten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck. „Diese Abgänge tun uns richtig weh“, sagt Thomas Fröbel, der Verler Trainer, „das Interesse von höherklassigen Vereinen an unseren Spielern sind aber auch Kompliment und Anerkennung für die Arbeit, die wir in den  vergangenen Jahren geleistet haben.“

Man wünsche den beiden viel Glück und viel Erfolg für ihren weiteren Weg, fügt Fröbel noch hinzu, um ihnen dann auch sofort eine mögliche Rückkehr aufzuzeigen. „Die beiden wissen, was sie an uns haben. In ihren Jugendjahren sind sie ja auch schon einmal aus Nettelstedt zurückgekommen, als es dort nicht nach Wunsch lief“, so Fröbel.

„Es macht einen traurig, wie das Virus uns im Griff hat“

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Seit Ende Oktober haben die hiesigen Handballer von der 3. Kreisklasse bis zur Oberliga keine Halle mehr von innen gesehen, keine Pecke mehr an den Fingerspitzen gehabt und keinen Ball mehr in den Händen gehalten. Thomas Fröbel (30), der als Aufstiegstrainer mit dem TV Verl in der Saison 2020/21 bislang nur ein Spiel bestritten und mit 27:21 gegen den RSV Altenbögge-Bönen gewonnen hat, gibt im Interview Einblicke in die augenblickliche Trainerdenke und Sportlerseele.

„Die Glocke“: Hand aufs Herz, was glauben Sie, wann wieder Handball trainiert und wann wieder gespielt werden kann? Oder muss man etwa erwägen, dass in dieser Spielzeit nichts mehr passiert, also eine Annullierung der gesamten Saison droht?

Thomas Fröbel: Da kann ich nur falsche Vermutungen bieten. Ich hoffe einfach, dass die Zahlen der Neuinfizierten und auch die Zahlen derjenigen, die versterben, so schnell es geht zurückgehen.

Kreis Gütersloh (kra). Das für diesen Samstag vorgesehene Spiel der Handball-Verbandsliga zwischen dem TuS Brockhagen und dem TV Verl war schon vor dem Beschluss des Verbandes, die Saison ab sofort zu unterbrechen, abgesagt und für den 9. Januar neu angesetzt worden. Die Verler hatten der Bitte der Gastgeber entsprochen, die aus freien Stücken schon vor den Herbstferien den Trainingsbetrieb eingestellt hatten.

Dass seine Mannschaft nach März und Juni nun schon zum dritten Mal eine Zwangspause einlegen muss, findet TVV-Trainer Thomas Fröbel zwar schrecklich, aber eben auch der Situation geschuldet und alternativlos. Er tröstet sich: „Wir haben die beiden ersten Lockdowns überstanden, wir schaffen das auch diesmal. Freuen wir uns auf den Dezember, wenn es wieder losgeht.“ Etwas sarkastisch wurde Fröbel dann aber doch noch: „Bis dahin freuen wir uns halt an der Tabelle, denn besser könnte unser Punktequotient ja gar nicht sein, falls auch diese Saison nach dem erreichten Tabellenstand gewertet werden muss.“ Tatsächlich führen die Verler seit dem 27:21-Auftaktsieg beim RSV Altenbögge-Bönen am 4. Oktober die Rangliste mit 2:0 Punkten an. Insgesamt wurden in ihrer Liga allerdings erst sechs Spiele ausgetragen.

Verl (de). Gelungener Einstand in der Handball-Verbandsliga: Im Duell der Aufsteiger gewann der TV Verl mit einem letztlich überzeugenden und ungefährdeten 27:21 (14:7)-Sieg beim RSV Altenbögge-Bönen.

„Das waren 55 gute Minuten“, zeigte sich Verls Trainer Thomas Fröbel nachsichtig, dass sein Team es in den letzten Minuten der Partie etwas gemächlicher angehen ließ und der RSV so den Rückstand von acht auf sechs Tore verkürzen konnte.

Als „absoluten Schlüssel“ für den Erfolg bezeichnete Fröbel die Abwehr. „So gut habe ich sie selten zuvor spielen sehen, das war richtig gut“, wollte Verls Trainer allerdings keinen Spieler extra herausheben: „Alle haben es prima gemacht.“

Dass es gelang, schon früh Beton anzurühren, zahlte sich ab der fünften Spielminute aus. War es zu diesem Zeitpunkt beim 6:5 aus Verler Sicht noch ausgeglichen, so setzten sich die Gäste bis zur 27. Minute unaufhaltsam auf 13:5 ab. Eine Vorentscheidung war somit schon zur Pause gefallen.

„Die Mannschaft hat mit der nötigen Geduld gespielt und zudem sehr uneigennützig agiert“, freute sich Thomas Fröbel über das gelungene Saisondebüt: „Jeder ist für den anderen eingesprungen, wenn es nötig wurde.“

Handball: Verbandsligist TV Verl gewinnt zum Saisonstart beim RSV Altenbögge-Bönen mit 27:21

Verl (wot). Viel besser hätte der Einstand des TV Verl in der Handball-Verbandsliga kaum laufen können. Der Aufsteiger setzte sich gestern beim RSV Altenbögge-Bönen mit 27:21 durch, beherrschte den Gegner und begeisterte seinen Trainer: „Das war eine wirklich starke Leistung“, kommentierte Thomas Fröbel den Erfolg.

Den erarbeitete sich seine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit, die der TV Verl mit 14:7 gewann. „Wir haben eine 6:0-Deckung hingestellt, die ich in der Stärke von unseren Jungs noch nicht gesehen habe“, schwärmte Fröbel. Tatsächlich blieben die Gäste von der 10. Minute (5:5) bis zur 28. Minute (5:13) ohne Gegentor. Im zweiten Durchgang wechselten die Verler stärker durch, aber es entstand kein Bruch im Spiel. „Alle haben das extrem gut gemacht“, sagte Fröbel mit Blick auf den Spielverlauf. Bis zur 54. Minute führte seine Mannschaft fast konstant mit neun Toren, bevor sie es in der Schlussphase „etwas ausrollen“ ließ, wie der Coach ohne jede Kritik anmerkte. Beste Werfer waren die Rückraumspieler Philipp Eliasmöller und Alexander Wiese sowie Kreisläufer und Siebenmeterexperte Albert Kreismann mit jeweils sechs Treffern.

TV Verl: Greitens, Stroth – Hofmann, Kreismann (6/4), Fischedick (1), Eliasmöller (6), Schidetzky (1), Reithage, Erichlandwehr, Wiese (6/2), Lücking, Jogereit (1), Vogler.

Verl (zog). Die Ausfälle von Niklas Ottofrickenstein und Andre Westernstroer (chronische Schulterprobleme) und Frederic Trapphoff (Knorpelschaden im Knie) sowie die Abgänge von Alexander Busche und Marc Bode (beide zweite Mannschaft), Philipp Birkholz (Laufbahnende) und Torwart Patrick Schmidt zum Ligakonkurrenten TuS Brockhagen) sollen durch sechs Neue kompensiert werden. Da ist das aus der A-Jugend hochrückende Quartett mit Keeper Fabian Stroth und den Feldspielern Vincent Hofmann, Mathis Griese und Daniel Schidetzky sowie Linkshänder Joshua Lücking vom Bezirksligisten HT SF Senne und den nach zwei Jahren beim Oberligisten TuS Möllbergen zurückkehrenden Bastian Fischedick.

Am Wochenende will der HV Westfalen den Verbandsligisten mitteilen, nach welcher Variante in der aufgrund der vielen Wildcard-Aufsteiger aus 34 Teams bestehenden Liga gespielt wird. Die Verler haben für die Variante mit drei Staffeln (11/11/12) gestimmt. Dann wäre der Saisonstart am 25. Oktober. Die Elfer-Staffeln hätten beide vier, die Zwölfer Staffel fünf Absteiger und je einen Aufsteiger.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Ein denkwürdiges Training absolvierten die Handballer des Verbandsligaaufsteigers TV Verl am Montag. Denn der erste Aufgalopp im Zuge der Vorbereitung auf die Spielzeit 20/21 war nach dem gestern Morgen verkündeten Lockdown für den Kreis Gütersloh zugleich für mindestens eine Woche auch wieder der letzte.

„Wir müssen es akzeptieren, wenn es kommt“, hatte Trainer Thomas Fröbel am Montag auf dem Sportplatz neben der Dreifachhalle bereits geahnt, was passieren könnte. Und tatsächlich hat der Verein den Sportbetrieb bis zum 30. Juni ausgesetzt.

„Die Jungs haben natürlich Bock, die wollen was machen und hatten sich vor allem darauf gefreut, wieder den Ball in die Hand zu nehmen“, berichtet Fröbel gestern von gedrückter Stimmung seiner noch am Montag bestens gelaunten Jungs.

Doch auch, wenn jetzt erneut Zeit verlorengeht, bleiben bis zum voraussichtlichen Saisonbeginn am 25. Oktober noch fast 18 Wochen, um den jungen Kader fit zu machen für die Rückkehr in die fünfthöchste Liga, die für den TV Verl kein einmaliges Zwischenspiel bleiben soll.

Kreis Gütersloh (zog). Der Verbandsliga-Staffeltag fand online per Videokonferenz ebenfalls am Mittwoch statt. Hier geht es um die Entscheidung, die 34 Vereine entweder in vier Staffeln mit zweimal neun und zweimal acht Teams (8/8/9/9) oder in drei Staffeln (11/11/12) aufzuteilen.

„Wir werden uns beide Varianten in Ruhe anschauen und dann festlegen“, wollte sich Thomas Fröbel, Trainer des Verbandsligaaufsteigers TV Verl, noch nicht entscheiden, wofür der Aufsteiger bis Sonntag plädiert.

Am Montag beginnen die Verler die Vorbereitung auf die Spielzeit. Nicht mehr mit dabei sind dann Niklas Ottofrickenstein und Andre Westernstroer, die mit Schulterproblemen passen müssen. Die Saison ebenfalls komplett verpassen wird Frederic Trapphoff. Der laut Fröbel „beste Linksaußen der vergangenen Landesligasaison“ hat einen Knorpelschaden im Knie, der operiert werden muss, wenn der 21-Jährige weiter Handball spielen will. „Wir sind breit aufgestellt“, wollen die Verler den Verlust intern auffangen.

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