Auch Harzverbot nervt Verler Landesliga-Männer

Verl (dh). Das lange Warten auf den Anwurf: Bis um 18 Uhr am Sonntagabend müssen sich die Landesliga-Handballer des TV Verl gedulden, ehe sie beim SV SW Havixbeck zum Leder greifen dürfen. Dass dies auch noch ohne Harz an den Fingern erfolgt, macht die Aufgabe in der westlich von Münster gelegenen Gemeinde nicht einfacher. »Wir müssen die Umstände so annehmen, wie sie sind, auch wenn es für den Kopf anstrengend ist. Man denkt das ganze Wochenende über eigentlich an nichts anderes«, sagt Thomas Fröbel.

Um sich selbst zu belohnen, ist das Ziel daher klar umrissen. Zwei Zähler sollen her, damit das eigene Punktekonto (derzeit 4:8) langsam in Richtung ausgeglichen gedreht werden kann. Auch Havixbeck hat vier Zähler auf der Habenseite, die allesamt in eigener Halle geholt werden konnten. Tabellenführer Friesen Telgte wurde hier die bislang einzige Saison-Niederlage zugefügt. »Sie profitieren natürlich vom Harzverbot«, so Thomas Fröbel, der in dieser Woche ohne das klebrige Mittel trainieren ließ.

Philipp Eliasmöller überragt bei 29:18-Heimerfolg

Verl (dh). Manchmal ist das Vorgespräch im Hinblick auf den kommenden Gegner ein guter Indikator dafür, was am Wochenende möglich ist. Das Selbstbewusstsein, das Thomas Fröbel am Donnerstag im Gespräch mit dieser Zeitung ausstrahlte, übertrug seine Mannschaft am Samstagabend auf das Handballfeld. Landesligist TV Verl wies den SV Vorwärts Gronau beim 29:18 (14:7)-Heimerfolg überaus deutlich in die Schranken.

Gestützt auf eine gute Abwehr legte der TVV eine 4:0-Führung vor (11.) und holte sich somit schnell die Sicherheit, um nach Ballgewinnen über den stark haltenden Torhüter Patrick Schmidt den Vorsprung per Gegenstoß-Treffern weiter auszubauen. Im Positionsspiel überzeugte Philipp Eliasmöller, der seine Mitspieler immer wieder in Szene setzte und selbst sechs Mal traf. Die gefühlt drei Meter großen und 100 Kilogramm schweren Akteure der Gäste wurden stets in Bewegung gehalten, Lohn war ein klarer 14:7-Pausenvorsprung.

In der zweiten Hälfte zog der TVV auf 23:11 (50.) davon und verwaltete dann seine Führung. »So stelle ich mir Handball vor. Hinten sicher stehen und vorne die Tore ordentlich herausspielen«, sagte Fröbel, der seiner Mannschaft eine »sehr gute Leistung« attestierte.

Verl (zog). Thomas Fröbel war erleichtert und sehr zufrieden. „So wollen wir spielen“, beschrieb der Trainer des Handball-Landesligisten TV Verl den überzeugenden 29:18 (14:7)-Heimsieg über Kellerkind SV Vorwärts Gronau. Mit 4:8 Punkten hat der TVV das schmale Mittelfeld ins Blickfeld genommen.

Basierend auf einer 60 Minuten lang starken Abwehr, die die beiden „Halben“ und den Mittelmann offensiv attackierte, verzeichnete die Defensive viele Ballgewinne. Und dann ging es sofort nach vorn, per direktem Gegenstoß oder der zweiten Welle. Sowohl der von Beginn an stark parierende und mit seiner Körpersprache und Ausstrahlung überzeugende Patrick Schmidt als auch der in der 46. Minute eingewechselte Alexander Greitens gaben viel Rückhalt.

Sicherheit gab der 4:0-Blitzstart. Lediglich die Chancenauswertung, wie bei zwei hintereinander vergebenen Gegenstößen von Eilke Voss oder mehreren geblockten Versuchen aus dem Rückraum, war bis zur Pause nicht optimal. „Im ersten Durchgang haben wir den Grundstein gelegt und diesmal in der zweiten Halbzeit richtig gut gespielt“, lobte Fröbel, dass seine Jungs bereits in der 44. Minute beim 19:9 mit zehn Treffern vorn lagen.

Verl (zog). Ausgeruht, mit freien Köpfen und mit vollem Kader. Handball-Landesligist TV Verl geht am Samstag voller Tatendrang in das Heimspiel gegen den punktgleichen SV Vorwärts Gronau. Die Anwurfzeit ist diesmal bereits um 15 statt wie gewohnt um 19 Uhr.

„Wir hatten eine Woche frei, das hat allen gutgetan. Jetzt sind wir im Training komplett und ich sehe, dass alle jetzt Punkte holen wollen, um bis Weihnachten Ruhe zu haben“, wollen die Verler um Trainer Thomas Fröbel gleich die erste Chance gegen einen Mitkonkurrenten nutzen, um sich aus dem Tabellenkeller einen guten Schritt Richtung Mittelfeld nach vorn zu arbeiten. Wie Gronau, Hesselteich und Steinhagen II hat der TVV nach den ersten fünf Saisonspielen gegen starke Gegner 2:8-Punkte gesammelt.

Der Kader ist komplett, auch Thilo Vogler trainiert nach seiner unmittelbar vor Saisonstart erlittenen Sprunggelenksverletzung wieder mit. „Er hat natürlich noch nicht wieder das Vertrauen in seinen Körper“, wird Fröbel seinen früheren Mitspieler behutsam an die Wettkampfhärte heranführen. Ob der einstige Rückraumspieler auch aufgrund von Schulterbeschwerden in der zweiten Reihe oder eher am Kreis zum Einsatz kommt, wird sich dabei entscheiden.

Mit Erfolgserlebnis am Nachmittag zur Silberhochzeit am Abend

Verl (dh). Bevor Regina und Manfred Vogler am Samstagabend zur Feier ihrer Silberhochzeit bitten, sind sie am Nachmittag ab 15 Uhr noch für den TV Verl im Einsatz. Als Physiotherapeutin und Zeitnehmer begleitet das Duo wie gewohnt die Heimspiele der Landesliga-Herrenmannschaft, die mit einem Erfolgserlebnis aus der Partie gegen den punktgleichen Tabellen-Zwölften SV Vorwärts Gronau (2:8 Zähler) anschließend gut gelaunt das Tanzbein schwingen soll. »Wir haben in der Herbstpause definitiv neue Kraft geschöpft und wollen bis Weihnachten die Punkte sammeln, die wir brauchen«, will Trainer Thomas Fröbel dem Abstiegskampf möglichst schnell Adieu sagen: »Der Spielplan spricht in den kommenden Wochen für uns. Da bekommen wir es mit Mannschaften auf Augenhöhe zu tun.«

Der schlechte Saisonstart soll revidiert werden, anfangen will der TV Verl damit gegen Gronau. Allerdings sorgte der Aufsteiger vor der Herbstpause für ein dickes Ausrufezeichen, als er ausgerechnet gegen das bis dahin ungeschlagene Topteam aus Ladbergen die ersten Saisonpunkte holte – und das mit 33:16 sogar überaus deutlich. »Ladbergen hat wohl grausam gespielt und bei Gronau passte alles«, erfuhr Thomas Fröbel in einem Telefonat, mehr wollte der Coach aber gar nicht wissen: »Wir wollen unvoreingenommen an die Aufgabe herangehen, wobei meine Spieler dem Gegner vollen Respekt zollen.«

Ibbenbüren (dh). Da war deutlich mehr drin für die Handballer des TV Verl. Doch da der Landesligist am Samstagabend gleich in mehreren Situationen an sich selbst und keineswegs an einem überragenden Gegner scheiterte, unterlag das Team beim 1. HC Ibbenbüren mit 23:24 (11:14). »Wir müssen uns über nichts anderes unterhalten als die Chancenverwertung und haben im Prinzip gegen uns selbst verloren«, sah TVV-Trainer Thomas Fröbel in der Summe zu viele ausgelassene Torgelegenheiten.

Sechs bis sieben nicht verwandelte freie Würfe von außen, zwei bis drei vergebene Gegenstöße und zwei verworfene Siebenmeter zählte der Verler Coach auf. »Machen wir davon nur 50 Prozent rein, dann gewinnen wir ganz locker«. meinte Fröbel, für den es sich auch so anfühlte, »dass wir die bessere Mannschaft waren«. Dennoch sei es komisch gewesen, dass der TV Verl am Ende sogar noch für Punkte infrage kam, »weil wir so viele Dinger liegengelassen haben«.

In der Tat machten die Gäste aus einem 17:22-Rückstand (49.) ein 22:22 (58.). »In dieser Phase sind wir in die Tiefe gegangen und haben Zeitstrafen gezogen. Ibbenbüren stand teilweise nur mit drei Mann auf dem Feld, das haben wir ausgenutzt«, freute sich Fröbel.

Verl (zog). „Wir sind ganz klar an uns selbst gescheitert.“ Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg kassierte Handball-Landesligist TV Verl beim HC Ibbenbüren eine 23:24 (11:14)-Niederlage, die Trainer Thomas Fröbel eindeutig auf die schwache Chancenauswertung zurückführte.

„Wir hatten Möglichkeiten ohne Ende. Doch an die 13 beste Chancen vor dem Tor, bei Gegenstößen und zweimal von der Marke wurden ausgelassen“, berichtete der Trainer von einer Niederlage gegen einen wenig überzeugenden Gegner. „Das hätten wir ohne weiteres gewinnen können.“ Dass in Ibbenbüren kein Harz benutzt werden durfte, ließ Fröbel nicht als Ausrede gelten.

Die Verler taten sich von Anpfiff an schwer, waren bis zum 8:8 auf Augenhöhe und dann stets in Rückstand. In der 51. Minute führten die Gastgeber mit 22:17. „Dann gab es aber noch einmal eine Initialzündung, und wir haben einen guten Kampf geliefert“, berichtete Fröbel von der stärksten Verler Phase, in der sein Team zum 22:22 und 23:23 ausglich.

Verl (dh). Wer am süßen Geschmack des Erfolgs geleckt hat, der bekommt Hunger auf mehr. Nach dem Premierensieg in dieser Saison vor einer Woche gegen den TV Vreden will Handball-Landesligist TV Verl nun auch am Samstagabend beim 1. HC Ibbenbüren gewinnen. »Die ersten zwei Punkte haben mir sehr gut gefallen. Jetzt wollen wir weitermachen«, sagt TVV-Trainer Thomas Fröbel, der sich nicht mit dem aktuellen Gegner beschäftigt hat. »Das haben wir mal weggelassen und den Fokus auf unsere Schwachstellen gelegt. Die sollen sich mal schön unserem Spiel anpassen«, verkörpert der Coach das neue Selbstbewusstsein par excellence.

Besagte Verler Schwachstelle ist das Lösungsverhalten gegen kompakte 6:0-Abwehrverbände. »Unser Rückraum muss das Spiel mehr in die Breite ziehen, damit die gegnerische Deckung ins Laufen kommt. Gegen Vreden haben wir da schon einen Schritt nach vorne gemacht«, erhofft sich Thomas Fröbel nun den nächsten. Thilo Vogler hat nach seinem Bänderriss am Mittwoch zum ersten Mal wieder einen Ball in die Hand genommen (»Ein neues Lebensgefühl«), soll vor seinem Comeback aber erst einmal drei Wochen voll mit der Mannschaft trainieren.

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