Plötzlicher Todesfall: Vosshans coacht TV Verl in Brockhagen

Verl (dh). Seit Anfang der Woche ist bei Thomas Fröbel der Handball aufgrund eines plötzlichen Todesfalls in der Familie in den Hintergrund getreten. Das Training wird vorerst von Robert Vosshans alleine geleitet, der die Mannschaft des TV Verl auch im heutigen Landesliga-Derby beim TuS Brockhagen (20 Uhr) betreuen wird. »Die Option einer Spielverlegung war schnell vom Tisch. Ich muss der Mannschaft, die natürlich auch geschockt war, ein Kompliment machen. Sie hat sehr gut trainiert«, geht Vosshans davon aus, dass sich die äußeren Begleitumstände nicht auf den Verler Auftritt auswirken werden: »Jeder von uns fährt nach Brockhagen, um dort zu gewinnen.«

Nach zwei unglücklichen Niederlagen zum Saisonstart will der Absteiger endlich in die Spur finden, weiß aber um die Schwere der Aufgabe am Freitagabend. »Der Trainerwechsel beim TuS macht es für uns nicht einfacher, alle vertrauen in die Arbeit von Lokman Direk«, sagt Robert Vosshans, der hofft, dass sein Team das vorhandene Potenzial abrufen kann: »In der Breite sind wir besser besetzt als Brockhagen.«

Verl (hcr). Mit einem Ausrufezeichen meldeten sich die A-Jugendhandballer des TV Verl nach ihrer Auftaktniederlage zurück. Mit 38:23 (20:9) entzauberte der heimische Oberligist GWD Minden II.

„Nach dem Aufstieg haben mich die Jungs mit dieser Leistung zum zweitem Mal positiv überrascht“, freute sich Trainer Heinz-Josef Wöstemeier. Die Partie gewannen die Verler in der Abwehr, wo jeder für den Nebenmann geackert hat. Auf der Spitze der 5:1-Deckung schnappte Daniel Schidetzky den Gästen rasch einige Bälle weg.

Verl trat über 4:2, 8:3 und 13:4 das Gaspedal durch. Beim 15:5 betrug der Vorsprung bereits zehn Treffer. Torhüter Malte Jogereit erwischte ebenfalls einen guten Tag. Zwar fehlten den Mindenern ein paar Leistungsträger, aber von einer Reisetruppe konnte keine Rede sein. So mischte etwa Paul Wilhelm mit, den Wöstemeier als Auswahltrainer unter seinen Fittichen hatte. „Wir haben sie aus dem Konzept gebracht“, berichtete Heini Wöstemeier. „Und dann haben wir auch durchgezogen und nicht nachgelassen. Es gab keine Schwächephase.“

TV Verl: Jogereit – Schidetzky (9), Faltis (2), Runde, Rodehutskors (2), Brüll (4), Wöstemeier (2), Eliasmöller (5), Voss (3/1), Greitens (2), Horstmann (1), Ernst (2), Abramoski (3), Westernströer (3)

Verl (zog). Auch das zweite Spiel hat der in die Handball-Landesliga abgestiegene TV Verl verloren. Doch das Fazit von Trainer Thomas Fröbel fiel nach dem 23:27 (12:13) beim TSV Ladbergen gestern viel positiver aus als vor einer Woche.

„Das ist ein extremes Schwergewicht der Liga. Und gegen deren 6:0-Abwehr haben wir diesmal ein Dutzend Lösungen gefunden. Am Ende waren es Kleinigkeiten. Daraus müssen wir lernen“, war Trainer Thomas Fröbel sehr einverstanden mit der Leistungssteigerung des Angriffs.

Zwar lagen die Verler zumeist mit einem oder zwei Toren in Rückstand, ließen die Gastgeber, die mit Cervenka und Giesbert viel Routine im Innenblock, Wurfkraft und Ruhe im Spielaufbau aufgebotne hatten, aber nie wegkommen. „Ich habe bis kurz vor Schluss daran geglaubt, dass hier was möglich ist“, sagte Fröbel. Noch in der 54. Minute hatte Tim Reithage das 23:24 aus Verler Sicht erzielt, Alexander Wiese verkürzte in Minute 58 auf 23:25. „Die Jungs sind extrem geknickt, es waren wirklich nur geringe Unterschiede“, bilanzierte der Trainer. Dazu gehörten auf Verler Seite auch drei vergebene Strafwürfe und Pech bei Abprallern.

Ladbergen (dh). Die Ruhe, die Kreisläufer Thomas Cervenka und Mittelmann Jens Giesbert auf Seiten des TSV Ladbergen am Sonntagabend ausstrahlten, hat den Handballern des TV Verl in der entscheidenden Phase gefehlt. Der Landesligist verliert in einem engen Match am Ende mit 23:27 (12:13), beim 23:25 gehen die Verler in eine offene Manndeckung über.

»Wir sind ständig einem Rückstand von ein, zwei Toren hinterhergelaufen. Dass meine jungen Spieler dann irgendwann fickerig werden, die falschen Entscheidungen treffen und es auf Biegen und Brechen versuchen, ist normal«, kann TVV-Trainer Thomas Fröbel seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Zumal gegenüber der Saison-Auftaktniederlage gegen Telgte vieles besser klappt. Die Verler finden Lösungen gegen die Ladbergener 6:0-Abwehr, suchen die Eins-gegen-Eins-Situationen und ziehen mehrere Siebenmeter. »Leider haben wir davon drei verworfen«, so Fröbel. Bitter: Cervenka fällt in der ersten Hälfte Frederic Trapphoff ins Knie. »Wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist«, sagt Fröbel.

TV Verl: Schmidt/Greitens (ab 20.) - Busche (3), Voss (3), Trapphoff, Eliasmöller, Kreft (1), Reithage (2), Erichlandwehr (3), Wiese (7/3), Bode, Jogereit (4/1).

TV Verl muss in Ladbergen wieder Lösungen gegen eine 6:0-Abwehr finden

Verl (dh). Mit der Aufarbeitung der bitteren 26:29-Heimpleite gegen den TV Friesen Telgte wurde beim Handball-Landesligisten TV Verl bereits am Tag danach begonnen. Die Erkenntnis: Der Verbandsliga-Absteiger muss Lösungen finden, um sich im Positionsspiel gegen robuste 6:0-Abwehrreihen durchzusetzen, wenn ihn sein Tempohandball im Stich lässt. Die nächste Gelegenheit ergibt sich gleich am kommenden Sonntag. Beim TSV Ladbergen (Anwurf 18 Uhr) erwartet den TVV eine ähnliche Aufgabe wie am ersten Spieltag. »Wir müssen eklig sein und ihnen die Lust nehmen, immer wieder gegen uns anzurennen«, setzt TVV-Trainer Thomas Fröbel zunächst aber wieder auf einfache Tore über die erste und zweite Welle. Denn im Rückzugsverhalten offenbarte Ladbergen auch beim deutlichen 29:22-Auftaktsieg in Brockhagen Defizite.

Überragender Patrick Schmidt kann TV Verl nicht retten und sieht Rot

Verl(WB). Patrick Schmidt steht sinnbildlich für die sportliche Achterbahnfahrt des TV Verl am Samstagabend. Erst hält der Torhüter seinen im ersten Abschnitt auftrumpfenden Handball-Landesligisten mit sensationellen Paraden im Spiel, dann muss der zwischenzeitlich bereits als Held gefeierte Keeper nach einer Roten Karte die letzten zwei Minuten von der Tribüne aus verfolgen.

Tatenlos zuschauend sieht Schmidt, wie seine Mannschaft nach einer 15:9-Pausenführung am Ende mit 26:29 gegen den TV Friesen Telgte verliert. »Wir dürfen eine Sechs-Tore-Führung doch nicht innerhalb weniger Minuten abgeben«, klagt der Schlussmann, der unter anderem drei Siebenmeter entschärft: »Ich gebe mein Bestes, aber vorne klappt nichts mehr. Da blutet einem das Herz.« Als Schmidt in der 58. Minute einmal mehr mit vollem Körpereinsatz in einen Wurf von Philipp Dichtler springt und den Linksaußen erwischt, ist das Maß bei den Unparteiischen voll. »Wir hatten ihm vorher schon gesagt, dass er bei der nächsten Berührung raus ist«, sehen Dennis Hollmann und Frank Schrader den Spielraum ausgereizt. »Wenn es so ist, dann muss Patrick sich zurückhalten«, sagt TVV-Trainer Thomas Fröbel. »Die Schiedsrichter haben mir erklärt, dass ich eine Fürsorgepflicht gegenüber dem Angreifer habe. Ich habe auch immer versucht aufzupassen, dass es zu keiner Kollision kommt«, sieht Schmidt sich zu hart bestraft.

Gleiches reklamieren indes auch die Gäste für sich, als Maximilian Luft in der 22. Minute Tim Reithage mit einem Schlag am Hals trifft und ebenfalls Rot sieht. »Kann man geben, muss man aber nicht«, sind sich Fröbel und sein Trainerkollege Christian Meermeier einig. In dieser Phase halten die Verler die Zügel fest in der Hand und begeistern die Zuschauer mit erfrischendem Tempospiel. »Das war genau der Handball, wie wir ihn uns vorstellen«, schnalzt Fröbel angesichts der komfortablen Führung zur Halbzeit mit der Zunge. Allerdings hat der Coach schon da eine böse Vorahnung: »Schließlich habe ich eine junge Mannschaft. Da haben einige wohl gedacht, dass es auch mit ein paar Prozent weniger so weitergeht.«

Verl (zog). „Die Vorbereitung war gut. Da werden wir jetzt nicht nach der einen hohen Niederlage im Volksbank-Cup-Finale vor einer Woche alles in Frage stellen“, blickt Thomas Fröbel selbstbewusst und zuversichtlich auf seine erste Saison nach dem Rollenwechsel vom Führungsspieler zum Trainer bei den Handballern des TV Verl. Die Serie beginnt heute um 19 Uhr mit einem Heimspiel in der Dreifachhalle gegen den TV Friesen Telgte.
Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga sollen seine einstigen Mitspieler wieder Spaß am Handball bekommen und im oberen Tabellendrittel mitmischen, gibt Fröbel als Ziel aus. Zu den Titelfavoriten zählt der Verler Trainer mit Friesen Telgte, Ladbergen und Brockhagen genau die Teams, auf die die Verler in den ersten drei Saisonspielen treffen. Da wird bereits nach der Freitagspartie in Brockhagen am 21. September eine erste Standortbestimmung möglich sein.

Optimistisch stimmt Thomas Fröbel, dass Alexander Wiese seine Schulterbeschwerden weitestgehend auskuriert hat und somit mit Thilo Vogler lediglich ein (wenngleich wichtiger) Spieler im Aufgebot fehlt.

Verl (dh). Seinen Einstand als Trainer hat Thomas Fröbel bereits nach der Teilnahme seiner Handballer am Verler Triathlon bei einer kleinen Grillfeier gegeben. Ein zusätzliches »Leckerli« hat Fröbel im Erfolgsfall für den morgigen Abend nicht geplant, wenn der Verbandsliga-Absteiger ab 19 Uhr seinen Einstand in der Landesliga Staffel 2 gegen den TV Friesen Milse gibt. Die Mannschaft soll sich selbst mit zwei Punkten belohnen.

Was nicht einfach werden dürfte, denn Telgte zählt seit Jahren zu den Spitzenteams der Staffel 2 und belegte in der vergangenen Serie Platz vier. »Das diesmal eine Mannschaft so durchmarschieren wird wie zuletzt der TV Isselhorst, sehe ich nicht«, erwartet Thomas Fröbel eine breite Spitzengruppe, zu der auch seine Mannen zählen sollten. Ganz oben auf seinem Tippzettel hat der Verler Coach den TuS Brockhagen, der allerdings nicht ganz verletzungsfrei durch die Vorbereitung bekommen ist.

Ähnlich erging es dem TV Verl, doch bis auf Thilo Vogler (Außenbandriss im linken Sprunggelenke) werden am morgigen Abend alle Akteure einsatzfähig sein. Also auch Alexander Wiese, der beim Volksbank-Cup das mit 15:29 verlorene Finale gegen den TVI aufgrund Problemen mit der Knochenhaut an beiden Unterarmen verpasst hatte. »Wir wollen gegen Telgte aus unserer aggressiven 3:2:1-Deckung heraus flott nach vorne spielen und den Zuschauern ein attraktives Spiel zeigen«, sagt Thomas Fröbel, der den Gegner ebenfalls in einer recht offensiven Ausrichtung in der Abwehr erwartet: »Da wir das im Training selbst spielen, sollten wir dafür Lösungen parat haben.«

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